Folge 60 – Schluss
| Von Sabina Altermatt um 00:03 | [ 12. Schöne Wahrheit ] |
«Das bedeutet, sie ist vor ihrem Tod hier in der Klinik gewesen. Hat sie sich als Probandin zur Verfügung gestellt? Wie Marita Klein?»
«Ich weiss nicht, wovon Sie sprechen», antwortete die Ärztin.
«Diese Kimonos sind keine Massenware. Ausserdem haben wir Reste von Badesubstanzen auf dem Stoff gefunden. Für unser Labor wird es ein Leichtes sein festzustellen, dass sie mit den Badeölen, die Sie hier verwenden, identisch sind.»
Die Ärztin schaute sie böse an. «Rumgeschnüffelt hat sie.» Sie ging zum Behandlungstisch und nahm eine Spritze aus der Schublade.
«Und deshalb haben Sie sie umgebracht?»
Sie packte die Spritze aus und setzte eine Nadel auf. «Sie hat die ganze Testreihe gefährdet. Mit ihren Fragen und Bemerkungen. Hat behauptet, wir arbeiteten mit unlauteren Methoden. Tests unter solchen Bedingungen würden keine Bewilligung vom Heilmittelinstitut erhalten.»
«Und, haben Sie eine?»
Frau Sommerhalder schwieg. Sie nahm eine Injektionsflasche, durchstach den Gummistopfen mit der Nadel und zog die klare, farblose Flüssigkeit auf.
«Also nicht.» Gertrud blieb vor der Ärztin stehen.
«Wir sind kurz vor dem Durchbruch. Und das lass ich mir von einer Sozialarbeiterin nicht kaputt machen. Wissen Sie, was das heisst? Ein Medikament gegen Falten, das nicht nur drei bis vier Monate wirkt, sondern über ein Jahr?»
«Dass die Augenlider länger herunterhängen. Und viel Geld. Auf Kosten von ...»
«Die Leute machen freiwillig mit.»
«Weil sie dringend Geld brauchen.»
«Ist das mein Problem?»
«Sie beuten Leute in einer Notlage aus.»
«Sie wollen es also auch nicht begreifen. Schade.» Sie kam mit der Spritze in der Hand auf Gertrud zu. Diese wich Richtung Tür zurück.
«Was haben Sie eigentlich vor?» Gertrud verfluchte sich, dass sie ihre Pistole nie dabei hatte.
«Keine Angst, Sie müssen nicht in einer Badewanne ertrinken wie Frau Aebischer. Man wird Sie auch nicht in einem Kimono finden. Wenn Sie überhaupt wieder auftauchen sollten. Diesmal sind wir vorsichtiger. Das ist nur ein bisschen Botox. Das kennen Sie ja.»
«Wenn Sie meinen, dass das noch was bringt. Nur zu. Ausserdem werden meine Kollegen ...»
«Nein, das werden sie nicht. Sie ermitteln auf eigene Faust, da bin ich mir sicher.»
«Täuschen Sie sich mal nicht.» Gertrud fand, dass es nicht sehr überzeugend klang. Sie dachte an Mancini. Der war sicher wieder im Sozialzentrum bei seiner Sekretärin und suchte nach weiteren Beweisen. Sie hatte ihm nicht mal eine Nachricht hinterlassen, wo sie hingegangen war.
Die Ärztin packte sie am Arm. Gertrud wehrte sich und merkte, wie kräftig die Frau war. Sie riss sich los, lief hinter den Behandlungsstuhl, Frau Sommerhalder hinterher. Sie blieb mit einem Schuh am Rad des Trolleys hängen, der schepperte zu Boden und Gertrud fiel der Länge nach hin. Die Ärztin setzte sich mit ihrem ganzen Gewicht auf sie, bog ihr die Arme auf den Rücken. Gertrud schrie auf, wollte sich wehren, doch es ging nicht. Sie spürte die Nadel an ihrem Hals. Auf einmal wurde sie ganz leicht. Sie hörte noch von weitem, wie jemand die Klinke drückte. Am Türgriff hebelte. An die Türe polterte. Jemand rief Aufmachen, Polizei! Und zuletzt ein Splittern.
Als sie wieder zu sich kam, lag sie auf dem Behandlungsstuhl. Die Lampe zündete ihr direkt ins Gesicht. Sie hielt die Hand vor die Augen und sah neben dem Licht Mancinis bekümmertes Gesicht.
«Bin ich ...?»
«Sie hatte noch nicht zugestochen. Sie sind nur kurz ohnmächtig geworden. Doch zur Sicherheit wollen sie Sie untersuchen.»
Zwei Sanitäter tauchten hinter Mancinis Rücken auf und hoben sie auf eine Bahre.
Gertrud griff nach Mancinis Hand. «Was machen Sie eigentlich hier?»
«Ich habe Ihnen doch gesagt, dass ich nahe dran bin mit diesen Badeölen.»
«Danke Mancini.» Sie drückte kurz seine Hand, liess sie dann los.
«Jetzt müssen wir aber», sagte einer der Sanitäter ungeduldig.
«Nur schnell. Mancini, können Sie mir einen Gefallen tun? Bitte gehen Sie ins Reisebüro am Stauffacher und buchen Sie für Freitag einen Flug nach Casablanca.»
«Sie wollen verreisen?»
«Nein, aber Mia.»
«Ich weiss nicht, wovon Sie sprechen», antwortete die Ärztin.
«Diese Kimonos sind keine Massenware. Ausserdem haben wir Reste von Badesubstanzen auf dem Stoff gefunden. Für unser Labor wird es ein Leichtes sein festzustellen, dass sie mit den Badeölen, die Sie hier verwenden, identisch sind.»
Die Ärztin schaute sie böse an. «Rumgeschnüffelt hat sie.» Sie ging zum Behandlungstisch und nahm eine Spritze aus der Schublade.
«Und deshalb haben Sie sie umgebracht?»
Sie packte die Spritze aus und setzte eine Nadel auf. «Sie hat die ganze Testreihe gefährdet. Mit ihren Fragen und Bemerkungen. Hat behauptet, wir arbeiteten mit unlauteren Methoden. Tests unter solchen Bedingungen würden keine Bewilligung vom Heilmittelinstitut erhalten.»
«Und, haben Sie eine?»
Frau Sommerhalder schwieg. Sie nahm eine Injektionsflasche, durchstach den Gummistopfen mit der Nadel und zog die klare, farblose Flüssigkeit auf.
«Also nicht.» Gertrud blieb vor der Ärztin stehen.
«Wir sind kurz vor dem Durchbruch. Und das lass ich mir von einer Sozialarbeiterin nicht kaputt machen. Wissen Sie, was das heisst? Ein Medikament gegen Falten, das nicht nur drei bis vier Monate wirkt, sondern über ein Jahr?»
«Dass die Augenlider länger herunterhängen. Und viel Geld. Auf Kosten von ...»
«Die Leute machen freiwillig mit.»
«Weil sie dringend Geld brauchen.»
«Ist das mein Problem?»
«Sie beuten Leute in einer Notlage aus.»
«Sie wollen es also auch nicht begreifen. Schade.» Sie kam mit der Spritze in der Hand auf Gertrud zu. Diese wich Richtung Tür zurück.
«Was haben Sie eigentlich vor?» Gertrud verfluchte sich, dass sie ihre Pistole nie dabei hatte.
«Keine Angst, Sie müssen nicht in einer Badewanne ertrinken wie Frau Aebischer. Man wird Sie auch nicht in einem Kimono finden. Wenn Sie überhaupt wieder auftauchen sollten. Diesmal sind wir vorsichtiger. Das ist nur ein bisschen Botox. Das kennen Sie ja.»
«Wenn Sie meinen, dass das noch was bringt. Nur zu. Ausserdem werden meine Kollegen ...»
«Nein, das werden sie nicht. Sie ermitteln auf eigene Faust, da bin ich mir sicher.»
«Täuschen Sie sich mal nicht.» Gertrud fand, dass es nicht sehr überzeugend klang. Sie dachte an Mancini. Der war sicher wieder im Sozialzentrum bei seiner Sekretärin und suchte nach weiteren Beweisen. Sie hatte ihm nicht mal eine Nachricht hinterlassen, wo sie hingegangen war.
Die Ärztin packte sie am Arm. Gertrud wehrte sich und merkte, wie kräftig die Frau war. Sie riss sich los, lief hinter den Behandlungsstuhl, Frau Sommerhalder hinterher. Sie blieb mit einem Schuh am Rad des Trolleys hängen, der schepperte zu Boden und Gertrud fiel der Länge nach hin. Die Ärztin setzte sich mit ihrem ganzen Gewicht auf sie, bog ihr die Arme auf den Rücken. Gertrud schrie auf, wollte sich wehren, doch es ging nicht. Sie spürte die Nadel an ihrem Hals. Auf einmal wurde sie ganz leicht. Sie hörte noch von weitem, wie jemand die Klinke drückte. Am Türgriff hebelte. An die Türe polterte. Jemand rief Aufmachen, Polizei! Und zuletzt ein Splittern.
Als sie wieder zu sich kam, lag sie auf dem Behandlungsstuhl. Die Lampe zündete ihr direkt ins Gesicht. Sie hielt die Hand vor die Augen und sah neben dem Licht Mancinis bekümmertes Gesicht.
«Bin ich ...?»
«Sie hatte noch nicht zugestochen. Sie sind nur kurz ohnmächtig geworden. Doch zur Sicherheit wollen sie Sie untersuchen.»
Zwei Sanitäter tauchten hinter Mancinis Rücken auf und hoben sie auf eine Bahre.
Gertrud griff nach Mancinis Hand. «Was machen Sie eigentlich hier?»
«Ich habe Ihnen doch gesagt, dass ich nahe dran bin mit diesen Badeölen.»
«Danke Mancini.» Sie drückte kurz seine Hand, liess sie dann los.
«Jetzt müssen wir aber», sagte einer der Sanitäter ungeduldig.
«Nur schnell. Mancini, können Sie mir einen Gefallen tun? Bitte gehen Sie ins Reisebüro am Stauffacher und buchen Sie für Freitag einen Flug nach Casablanca.»
«Sie wollen verreisen?»
«Nein, aber Mia.»
Kommentare
monk
2006-05-17 00:23:14
na also - damit wär doch bewiesen, dass unser faltenfreie hercule unter allen nasen der gerissenste ist... mee gomplimon scher ami, vus ät lö meiör....
allen spürnasen vielen dank für die aufregende zeit. endlich können wir uns wieder unserem hauptjob zuwenden, sabina kann goldene mäuse kassieren, trudeli wird in marokko lernen wie man mit männern umgeht und ich weiss jetzt, dass botax auch noch in notwehr eingesetzt werden kann.
wo ist das badeöl - ich tauche ein
o rewuar
gud bäi
hasta luego
2006-05-17 00:23:14
na also - damit wär doch bewiesen, dass unser faltenfreie hercule unter allen nasen der gerissenste ist... mee gomplimon scher ami, vus ät lö meiör....
allen spürnasen vielen dank für die aufregende zeit. endlich können wir uns wieder unserem hauptjob zuwenden, sabina kann goldene mäuse kassieren, trudeli wird in marokko lernen wie man mit männern umgeht und ich weiss jetzt, dass botax auch noch in notwehr eingesetzt werden kann.
wo ist das badeöl - ich tauche ein
o rewuar
gud bäi
hasta luego
Hercule Poirot
2006-05-17 00:32:19
Phuaaaa. Dass war knapp. Eigentlich wollte ich ja eingreiffen, aber meine Masse reicht nicht aus um die Tür Chefärtzinnenbüro ordentlich einzudrücken. Die Tür hat mich nach dem ersten Stoss zurückkatapultiert und ich bin so unglücklich hingefallen, dass ich mir den Lendenwirbel verrenkt habe. nun liege ich hier auf der Reha-Abteilung des Trimli und warte auf Besserung. Nun ja, wir hatten ja glück und Columbo hat es in seinem Wagen zusammen mit Mancini doch noch auf den Rosenhügel geschafft. Besten Dank mein Freund.
Wass soll ich sagen, der letzte Teil des Krimis ist vorbei. Ein freudiger Teil meiner Alltage geht nun verloren, ich werde die Story, Kommentare und Gertrud vermissen. Ich möchte Sabina für Ihr Schreiben, die Story und die unterhaltsamen Momente danken und wünsche ihr und allen meinen Mitschnüfflern eine wohlverdienste Ruhepause.
Auf ein Andermal
Herzlichst
Euer Hercule Poirot
2006-05-17 00:32:19
Phuaaaa. Dass war knapp. Eigentlich wollte ich ja eingreiffen, aber meine Masse reicht nicht aus um die Tür Chefärtzinnenbüro ordentlich einzudrücken. Die Tür hat mich nach dem ersten Stoss zurückkatapultiert und ich bin so unglücklich hingefallen, dass ich mir den Lendenwirbel verrenkt habe. nun liege ich hier auf der Reha-Abteilung des Trimli und warte auf Besserung. Nun ja, wir hatten ja glück und Columbo hat es in seinem Wagen zusammen mit Mancini doch noch auf den Rosenhügel geschafft. Besten Dank mein Freund.
Wass soll ich sagen, der letzte Teil des Krimis ist vorbei. Ein freudiger Teil meiner Alltage geht nun verloren, ich werde die Story, Kommentare und Gertrud vermissen. Ich möchte Sabina für Ihr Schreiben, die Story und die unterhaltsamen Momente danken und wünsche ihr und allen meinen Mitschnüfflern eine wohlverdienste Ruhepause.
Auf ein Andermal
Herzlichst
Euer Hercule Poirot
Columbo
2006-05-17 01:11:05
Also doch; Frau Kommissarin hat die Klinikleiterin zwar so in die Ecke gedrängt, dass diese sowohl mündlich wie auch durch ihre Reaktion ein unmissverständliches Geständnis abgelegt und sich gleich noch einen weiteren Mordversuch in der Anklageschrift eingebrockt hat; aber unsere Gertrud hat's so ungeschickt angestellt, dass es mal wieder am Sandro war, das schlimmste zu verhindern und den Tag, den Fall, und die Chefin zu retten.
Dann war's also doch eine Badewanne, die Andrea zum Verhängnis geworden ist. Dass uns das Labor nie gesagt hat, ob das in den Lungen nun Seewasser war oder nicht, wundert mich immer noch.
Auf jeden Fall hat Dr Sommerhalder auf die falsche Strategie gesetzt. Sicher, so eine revoluzionäre Einmal – Behandlung brächte wohl Ruhm und Geld, wenn erst mal die Kinderkrankeiten ausgemerzt sind, aber auf dem Weg dahin lauern Fehlschläge, schnüffelnde Sozialhelferinnen, Stress mit der Beseitung derselben, und schlussendlich die Polizei am Hals. Dabei lässt sich doch mit einigermassen legalen Methoden auch nicht schlecht verdienen; man muss nur Mittel und Wege finden, die Kundinnen längerfristig an sich zu binden.
Ich bin zwar durchaus der Meinung, dass ein freundliches Lächeln und eine geladene Pistole allemal hilfreicher sind als ein freundliches Lächeln allein; aber ob die Waffe unserer sensiblen Gertrud in der ganzen Aufregung viel genützt hätte, bezweifle ich doch ein wenig. Einfach so ein Blackout hinlegen, sobald der Feind handgreiflich wird; muss schon sagen, nicht gerade professionell.
Zum Glück lagen wir richtig damit, dass Sandro's Seifenspur ihn auch in die Klinik geführt hat; dies umso mehr, weil Gertrud in ihrer Freude über die neue Spur nicht daran gedacht hat, diesem lästigen Assistenten eine Nachricht zu hinterlassen.
Nach all der Aufregung, und sanitätsmässig ausser Gefecht gesetzt, will ich der Gertrud mal nachsehen, dass sie, kaum wieder ansprechbar, den Sandro schon wieder als Laufburschen auf einen Botengang schickt, und dann auch noch auf einen privaten. Kritische Stimmen könnten hier einwerfen, dass sie das Reisebüro auch morgen noch, an einem sicherlich wohlverdienten freien Tag, aufsuchen könnte; dass der Kerim sicher auch noch einen Tag länger ohne sein Schätzli überleben würde. Aber ich gehe hier ganz mit Gertrud einig, in der Angelegenheit heisst es, keine Zeit zu verlieren. Lässt Mia, die wahrscheinlich noch gar nix von ihrem Glück weiss, ihren Angebeteten zu lange warten, hat der alte Charmebolzen möglicherweise schon an jedem Arm eine dunkle Schönheit, wenn sie dann endlich bei ihm eintrifft.
Dafür könnte Gertrud morgen aber schon mal den Papierkram für Sandro's Beförderung erledigen; wir haben sein Potenzial ja schon wiederholt erkannt, und nach seinem heldenhaften Einsatz sieht sicherlich sogar unsere Kommissarin, dass der Mann zu höherem berufen ist.
Hercule, scher amii, schon wieder ausgecheckt im Rosenhügel? Ich muss schon sagen, höchst elegant und professionell; zunächst diskret erforschen, was denn Sache ist, und dann ebenso diskret und bescheiden beiseite treten und die "offiziellen" Ordnungshüter aufräumen lassen – das nenne ich Stil.
Monk, du verkappter Landwirt, sieht aus, als hätten wir beim Tomaten pfücken ganz unverhofft charmante Gesellschaft. Wir sehen uns in der Plantage.
2006-05-17 01:11:05
Also doch; Frau Kommissarin hat die Klinikleiterin zwar so in die Ecke gedrängt, dass diese sowohl mündlich wie auch durch ihre Reaktion ein unmissverständliches Geständnis abgelegt und sich gleich noch einen weiteren Mordversuch in der Anklageschrift eingebrockt hat; aber unsere Gertrud hat's so ungeschickt angestellt, dass es mal wieder am Sandro war, das schlimmste zu verhindern und den Tag, den Fall, und die Chefin zu retten.
Dann war's also doch eine Badewanne, die Andrea zum Verhängnis geworden ist. Dass uns das Labor nie gesagt hat, ob das in den Lungen nun Seewasser war oder nicht, wundert mich immer noch.
Auf jeden Fall hat Dr Sommerhalder auf die falsche Strategie gesetzt. Sicher, so eine revoluzionäre Einmal – Behandlung brächte wohl Ruhm und Geld, wenn erst mal die Kinderkrankeiten ausgemerzt sind, aber auf dem Weg dahin lauern Fehlschläge, schnüffelnde Sozialhelferinnen, Stress mit der Beseitung derselben, und schlussendlich die Polizei am Hals. Dabei lässt sich doch mit einigermassen legalen Methoden auch nicht schlecht verdienen; man muss nur Mittel und Wege finden, die Kundinnen längerfristig an sich zu binden.
Ich bin zwar durchaus der Meinung, dass ein freundliches Lächeln und eine geladene Pistole allemal hilfreicher sind als ein freundliches Lächeln allein; aber ob die Waffe unserer sensiblen Gertrud in der ganzen Aufregung viel genützt hätte, bezweifle ich doch ein wenig. Einfach so ein Blackout hinlegen, sobald der Feind handgreiflich wird; muss schon sagen, nicht gerade professionell.
Zum Glück lagen wir richtig damit, dass Sandro's Seifenspur ihn auch in die Klinik geführt hat; dies umso mehr, weil Gertrud in ihrer Freude über die neue Spur nicht daran gedacht hat, diesem lästigen Assistenten eine Nachricht zu hinterlassen.
Nach all der Aufregung, und sanitätsmässig ausser Gefecht gesetzt, will ich der Gertrud mal nachsehen, dass sie, kaum wieder ansprechbar, den Sandro schon wieder als Laufburschen auf einen Botengang schickt, und dann auch noch auf einen privaten. Kritische Stimmen könnten hier einwerfen, dass sie das Reisebüro auch morgen noch, an einem sicherlich wohlverdienten freien Tag, aufsuchen könnte; dass der Kerim sicher auch noch einen Tag länger ohne sein Schätzli überleben würde. Aber ich gehe hier ganz mit Gertrud einig, in der Angelegenheit heisst es, keine Zeit zu verlieren. Lässt Mia, die wahrscheinlich noch gar nix von ihrem Glück weiss, ihren Angebeteten zu lange warten, hat der alte Charmebolzen möglicherweise schon an jedem Arm eine dunkle Schönheit, wenn sie dann endlich bei ihm eintrifft.
Dafür könnte Gertrud morgen aber schon mal den Papierkram für Sandro's Beförderung erledigen; wir haben sein Potenzial ja schon wiederholt erkannt, und nach seinem heldenhaften Einsatz sieht sicherlich sogar unsere Kommissarin, dass der Mann zu höherem berufen ist.
Hercule, scher amii, schon wieder ausgecheckt im Rosenhügel? Ich muss schon sagen, höchst elegant und professionell; zunächst diskret erforschen, was denn Sache ist, und dann ebenso diskret und bescheiden beiseite treten und die "offiziellen" Ordnungshüter aufräumen lassen – das nenne ich Stil.
Monk, du verkappter Landwirt, sieht aus, als hätten wir beim Tomaten pfücken ganz unverhofft charmante Gesellschaft. Wir sehen uns in der Plantage.
Special Agent Gibbs
-
leroy.gibbs [at] ncis.gov
2006-05-17 02:25:32
Hätte Trudi nur einmal auf Sandro gehört, dann währe nix schlimmes passiert, aber sie war zu ungeduldig. Und so endet das ganze mit einem hieb.
Naja Trudeli ist auch selber schuld sie hätte ja merken müssen das es einen grund gab das sich die ärztin den schlüssel eingesteckt hatte, zumachen, ok damit sie net gestört wird aber dann noch einstecken.
Trudeli du brauchst bissel urlaub damit du gedanken schneller fast.
Und arbeite ab jetzt eher im Team, wird gut tun.
Was meint ihr werte kollegen und Kolleginen, wie habt ihr es empfunden?
2006-05-17 02:25:32
Hätte Trudi nur einmal auf Sandro gehört, dann währe nix schlimmes passiert, aber sie war zu ungeduldig. Und so endet das ganze mit einem hieb.
Naja Trudeli ist auch selber schuld sie hätte ja merken müssen das es einen grund gab das sich die ärztin den schlüssel eingesteckt hatte, zumachen, ok damit sie net gestört wird aber dann noch einstecken.
Trudeli du brauchst bissel urlaub damit du gedanken schneller fast.
Und arbeite ab jetzt eher im Team, wird gut tun.
Was meint ihr werte kollegen und Kolleginen, wie habt ihr es empfunden?
Columbo
2006-05-17 12:04:28
Donnerwetter, wer da alles eine Nachtschicht eingelegt hat, um sofort zu erfahren, wie unsere Heldin die Übeltäterin aufs Kreuz legt (oder eben umgekehrt). Beim Hercule kann ich's ja noch verstehen, in dem unheimlichen Nasen – Schnippel – Laden hätt ich auch kein Auge zugetan.
Eine Botox – Spritze als persönliche Gesundsheitsvorsorge; gar keine so üble Idee, werter Kollege Monk. Hier sind die Waffengesetze so höllisch streng, dass man schon bald keine legale Möglichkeit mehr hat, sich seiner Haut zu wehren (was dem armen Rodney übrigens nix geholfen hat), da sind kreative Vorschläge allzeit willkommen. Werde mal die Gelben Seiten nach Lieferanten absuchen; vielleicht schickt mir Gertrud ja die leeren Spritzen aus Andrea's Wohnung.
Übertreib's mal nicht mit dem Badeöl, mein guter. Wenn du zu stark nach Frühlingswiese duftest, sind dir komische Blicke von den Machos im afrikanischen Tomatenfeld sicher.
Hercule, scher amii; meine rein optische Erinnerung an Poirot ist zugegebenermassen etwas verschwommen, aber ich habe auch festgestellt, dass die Bürotür der Frau Doktor in der Tat aussgerwöhnlich stabil war und selbst einer so imposanten Persönlichkeit nicht weichen wollte. Ja ja, manche Türen haben einfach keinen Respekt. Aber zum Glück hatte Sandro seine unbändige Energie schon zur Rettung seiner Chefin eingesetzt und alles im Griff, als ich es endlich keuchend diesen komisch dekorierten Gang runter geschafft habe.
Ja, lieber Gibbs, ich meine auch, Gertrud hat ein paar erholsame Tage verdient, und kann dabei vielleicht bezüglich Teamwork ein wenig in sich gehen. Hoffen wir mal, die gute ist lernfähig und arbeitet mit dem nächsten Assistenten (wenn das mit Sandro's Beförderung wirklich klappt) besser zusammen.
So sehr ich Gertrud auch den erfolgreichen Abschluss von gleich 2 Mordermittlungen gönne, irgendwie ahne ich, dass mir ab morgen etwas fehlen wird *sniff*. Ich geb zu, ich hab den ganzen Fall zunächst eher beiläufig verfolgt, bis ich es mir dann, ich glaub es war in Folge 23 nicht verkneifen konnte, meinen Senf zu Sabina's Stil abzugeben und gleich auch noch in Bezug auf die Computer – Auswertungen klugzuscheissen. Und jetzt, nicht ganz 40 Folgen und ein paar Kisten Zigarren weiter, kann ich mir fast nicht vorstellen, die Kaffeepause ohne haarsträubende Verschwörungstheorien und wilde Verdächtigungen zu verbringen.
Jetzt bleibt nur noch, Sabina für die morgige Preisverleihung sämtliche Daumen und Maustasten zu drücken. Gemäss der Goldene Mouse Homepage ist die Entscheidung ja bereits gefallen, viel mehr als mitzittern können wir wohl nicht mehr. Hoffentlich ist die Tatsache, dass Sabina's Krimi – Blog streng genommen nicht mehr aktiv weitergeführt wird, kein allzu grosser Negativ - Punkt. Andererseits habe ich bei den Kriterien nirgends gelesen, dass dies Bedingung ist, womit die Chancen durchaus intakt sein dürften.
Wie auch immer, wir können sicher darauf zählen, in Sabina's persönlichem Blog über das Resultat zu lesen.
So, und jetzt bombardieren wir alle die Tagi – Online Reaktion mit Emails, damit die sich vielleicht erweichen lassen und bald wieder so ein Projekt in Auftrag geben.
Kollegen, Mit – Spekulierer, und natürlich Sabina, die uns überhaupt erst zusammen gebracht hat, weitere holde Damen, die uns ab und zu mit einem Besuch beehrt haben: Es hat Spass gemacht, es war spannend, es war lustig, und es unsere professionellen Gehirnwindungen so richtig schön herausgefordert.
Thanks Sabina
2006-05-17 12:04:28
Donnerwetter, wer da alles eine Nachtschicht eingelegt hat, um sofort zu erfahren, wie unsere Heldin die Übeltäterin aufs Kreuz legt (oder eben umgekehrt). Beim Hercule kann ich's ja noch verstehen, in dem unheimlichen Nasen – Schnippel – Laden hätt ich auch kein Auge zugetan.
Eine Botox – Spritze als persönliche Gesundsheitsvorsorge; gar keine so üble Idee, werter Kollege Monk. Hier sind die Waffengesetze so höllisch streng, dass man schon bald keine legale Möglichkeit mehr hat, sich seiner Haut zu wehren (was dem armen Rodney übrigens nix geholfen hat), da sind kreative Vorschläge allzeit willkommen. Werde mal die Gelben Seiten nach Lieferanten absuchen; vielleicht schickt mir Gertrud ja die leeren Spritzen aus Andrea's Wohnung.
Übertreib's mal nicht mit dem Badeöl, mein guter. Wenn du zu stark nach Frühlingswiese duftest, sind dir komische Blicke von den Machos im afrikanischen Tomatenfeld sicher.
Hercule, scher amii; meine rein optische Erinnerung an Poirot ist zugegebenermassen etwas verschwommen, aber ich habe auch festgestellt, dass die Bürotür der Frau Doktor in der Tat aussgerwöhnlich stabil war und selbst einer so imposanten Persönlichkeit nicht weichen wollte. Ja ja, manche Türen haben einfach keinen Respekt. Aber zum Glück hatte Sandro seine unbändige Energie schon zur Rettung seiner Chefin eingesetzt und alles im Griff, als ich es endlich keuchend diesen komisch dekorierten Gang runter geschafft habe.
Ja, lieber Gibbs, ich meine auch, Gertrud hat ein paar erholsame Tage verdient, und kann dabei vielleicht bezüglich Teamwork ein wenig in sich gehen. Hoffen wir mal, die gute ist lernfähig und arbeitet mit dem nächsten Assistenten (wenn das mit Sandro's Beförderung wirklich klappt) besser zusammen.
So sehr ich Gertrud auch den erfolgreichen Abschluss von gleich 2 Mordermittlungen gönne, irgendwie ahne ich, dass mir ab morgen etwas fehlen wird *sniff*. Ich geb zu, ich hab den ganzen Fall zunächst eher beiläufig verfolgt, bis ich es mir dann, ich glaub es war in Folge 23 nicht verkneifen konnte, meinen Senf zu Sabina's Stil abzugeben und gleich auch noch in Bezug auf die Computer – Auswertungen klugzuscheissen. Und jetzt, nicht ganz 40 Folgen und ein paar Kisten Zigarren weiter, kann ich mir fast nicht vorstellen, die Kaffeepause ohne haarsträubende Verschwörungstheorien und wilde Verdächtigungen zu verbringen.
Jetzt bleibt nur noch, Sabina für die morgige Preisverleihung sämtliche Daumen und Maustasten zu drücken. Gemäss der Goldene Mouse Homepage ist die Entscheidung ja bereits gefallen, viel mehr als mitzittern können wir wohl nicht mehr. Hoffentlich ist die Tatsache, dass Sabina's Krimi – Blog streng genommen nicht mehr aktiv weitergeführt wird, kein allzu grosser Negativ - Punkt. Andererseits habe ich bei den Kriterien nirgends gelesen, dass dies Bedingung ist, womit die Chancen durchaus intakt sein dürften.
Wie auch immer, wir können sicher darauf zählen, in Sabina's persönlichem Blog über das Resultat zu lesen.
So, und jetzt bombardieren wir alle die Tagi – Online Reaktion mit Emails, damit die sich vielleicht erweichen lassen und bald wieder so ein Projekt in Auftrag geben.
Kollegen, Mit – Spekulierer, und natürlich Sabina, die uns überhaupt erst zusammen gebracht hat, weitere holde Damen, die uns ab und zu mit einem Besuch beehrt haben: Es hat Spass gemacht, es war spannend, es war lustig, und es unsere professionellen Gehirnwindungen so richtig schön herausgefordert.
Thanks Sabina
Columbo
2006-05-17 13:32:07
Und besagte Gehirnwindungen haben sich nach getaner Arbeit frei genommen, deshalb ist heute bei Columbo Tippfehler - Festival *schäm*
2006-05-17 13:32:07
Und besagte Gehirnwindungen haben sich nach getaner Arbeit frei genommen, deshalb ist heute bei Columbo Tippfehler - Festival *schäm*
Leser
2006-05-17 16:37:39
Sabina, vielen Dank für die 60 Nervengift-Folgen voller Spannung, Verstrickung, Sympathie, Realitätsbezug und Nervenaufreiben.
Detektive und Detektivinnen, danke für die Analysen, Hypothesen, Meinungen und Gedankenanstösse.
Werde den Online-Krimi und sein Drumherum vermissen!
2006-05-17 16:37:39
Sabina, vielen Dank für die 60 Nervengift-Folgen voller Spannung, Verstrickung, Sympathie, Realitätsbezug und Nervenaufreiben.
Detektive und Detektivinnen, danke für die Analysen, Hypothesen, Meinungen und Gedankenanstösse.
Werde den Online-Krimi und sein Drumherum vermissen!
Peach
-
[at]
-
http://keine
2006-05-17 16:53:20
Liebe Sabina, liebe Detektive
Ganz herzlichen Dank für diese tolle Unterhaltung, die ihr mir in den letzten Monaten geboten habt. Ich habe mich prächtig amüsiert.
Nichtsdestotrotz muss ich wie es hierzulande Sitte ist, das Haar in der Suppe suchen (man will sich ja verbessern).
- Die Länge pro Folge war am unteren Minimum. Es gelang nicht immer, in die Handlung rein zu kommen. Dazu hätte ein Beginn in medias res mehr Spannung erzeugt.
- Ich halte die Interaktivität für sehr positiv. Ich denke, dass es auch dir, Sabina, geholfen hat, zu erleben, wie der Roman rezipiert wird. Und von einigen Ausnahmen abgesehen war die Kritik stets humorvoll und konstruktiv.
- Die Sache mit der zu grossen Zeitspanne vom Schreiben der Rückmeldung bis zur Veröffentlichung müsste man in den Griff kriegen.
- Die Bilder fand ich sehr nett. Schön wäre es natürlich, wenn es jeden Tag eines gehabt hätte. Es muss ja nicht etwas sehr aufwändiges sein, ein kleines Stimmungsbild unserer Superstadt reicht.
- Der Versuch, das Tagesgeschehen einzubeziehen ist meines Erachtens gescheitert. Ich habe auch den Eindruck, dass du das mit der Zeit selbst aufgegeben hast. Das wirkte zum Teil sehr gekünstelt. (In Sinne von: Was hat jetzt die Fierz da drin zu suchen). Hinzu kommt, dass bei einer späteren Lektüre der Bezug gar nicht mehr hergestellt werden kann.
- Die Umfragen, naja, Geschmackssache. Von mir aus muss das nicht sein.
Alles in Allem ein positives Erlebnis. Vielleicht auf ein Neues, liebe Grüsse, Peach.
2006-05-17 16:53:20
Liebe Sabina, liebe Detektive
Ganz herzlichen Dank für diese tolle Unterhaltung, die ihr mir in den letzten Monaten geboten habt. Ich habe mich prächtig amüsiert.
Nichtsdestotrotz muss ich wie es hierzulande Sitte ist, das Haar in der Suppe suchen (man will sich ja verbessern).
- Die Länge pro Folge war am unteren Minimum. Es gelang nicht immer, in die Handlung rein zu kommen. Dazu hätte ein Beginn in medias res mehr Spannung erzeugt.
- Ich halte die Interaktivität für sehr positiv. Ich denke, dass es auch dir, Sabina, geholfen hat, zu erleben, wie der Roman rezipiert wird. Und von einigen Ausnahmen abgesehen war die Kritik stets humorvoll und konstruktiv.
- Die Sache mit der zu grossen Zeitspanne vom Schreiben der Rückmeldung bis zur Veröffentlichung müsste man in den Griff kriegen.
- Die Bilder fand ich sehr nett. Schön wäre es natürlich, wenn es jeden Tag eines gehabt hätte. Es muss ja nicht etwas sehr aufwändiges sein, ein kleines Stimmungsbild unserer Superstadt reicht.
- Der Versuch, das Tagesgeschehen einzubeziehen ist meines Erachtens gescheitert. Ich habe auch den Eindruck, dass du das mit der Zeit selbst aufgegeben hast. Das wirkte zum Teil sehr gekünstelt. (In Sinne von: Was hat jetzt die Fierz da drin zu suchen). Hinzu kommt, dass bei einer späteren Lektüre der Bezug gar nicht mehr hergestellt werden kann.
- Die Umfragen, naja, Geschmackssache. Von mir aus muss das nicht sein.
Alles in Allem ein positives Erlebnis. Vielleicht auf ein Neues, liebe Grüsse, Peach.
Ein stiller (?) Leser
2006-05-17 21:30:05
Liebe Sabina, liebe sehr aktive Detektive
Vielen Dank für dem Krimi, er ist spannend geschrieben, mit manchmal unerwarteten Kurven und einem trotz allem überraschenden Ende.
Jeden Tag (leider nur Werktags..) las ich gespannt den Krimi und (mit Amusement)die Kommentare der(fast professioniellen) Detektive - nicht zu vergessen die Detektivin -.
Leider ist das Vergnügen nun vorbei. Ich bin gespannt, ob es wieder einmal einen so tollen Blog geben wird. Schön finde ich, dass sich der Tagi für so ein Projekt gewinnen liess und sage auch ihm Danke.
Liebe Sabina, ich hoffe, die Maus darf zu Dir nach Hause.
Auf Wiederlesen!
2006-05-17 21:30:05
Liebe Sabina, liebe sehr aktive Detektive
Vielen Dank für dem Krimi, er ist spannend geschrieben, mit manchmal unerwarteten Kurven und einem trotz allem überraschenden Ende.
Jeden Tag (leider nur Werktags..) las ich gespannt den Krimi und (mit Amusement)die Kommentare der(fast professioniellen) Detektive - nicht zu vergessen die Detektivin -.
Leider ist das Vergnügen nun vorbei. Ich bin gespannt, ob es wieder einmal einen so tollen Blog geben wird. Schön finde ich, dass sich der Tagi für so ein Projekt gewinnen liess und sage auch ihm Danke.
Liebe Sabina, ich hoffe, die Maus darf zu Dir nach Hause.
Auf Wiederlesen!
Columbo
2006-05-18 05:59:20
Nachdem ich gestern (ausgerechnet gestern) ein wenig einen gestressten Tag hatte und mich hier darauf beschränkte, mich von meinen werten Kollegen zu verabschieden, möchte ich mich jetzt noch Peach anschliessen und euch mit einer kleinen Manöverkritik belästigen (Ok, ein klein wenig tu ich das auch, um die Entzugserscheinungen zu bekämpfen; so ganz ohne neue Folge ist's schon hart):
- Natürlich hätte ich nichts gegen etwas längere Folgen einzuwenden gehabt; es war manchmal nicht einfach, die Spannung, die etwa ein etwas komplexerer Sachverhalt erzeugte, über mehrere Tage aufrecht zu erhalten. Diese Kürze hat wohl auch dazu geführt, dass andererseits plötzlich Dinge fast unnatürlich schnell passiert sind, wohl weil sie nicht auseinander gerissen werden konnten. Und die Längen – Beschränkung hat wohl auch zu den Folgen geführt, die sich ausschliesslich Gertrud's Familienleben widmen und den Kriminalfall mit keinem Wort erwähnen. Das machte es nicht gerade einfacher, die neusten Erkenntnisse, all die heissen Spuren und all die gewundenen Ausreden der Verdächtigen im Auge zu behalten. Aber ich seh natürlich auch die Schwierigkeiten; Sabina hat die Online – Story ja sozusagen neben ihrer üblichen Arbeit gemacht, und dass sie da bezüglich des möglichen täglichen Aufwands etwas eingeschränkt war, ist ja klar.
- Die Einbindung jedes nur möglichen gesellschaftspolitischen Klischees, natürlich in politisch korrekter Form, schien an gewissen Stellen etwas gar gekünstelt und dick aufgetragen. Gleich zwei ach so moderne Ein – Eltern Familien, davon eine vom arroganten Staat gar arg gebeutelt. Der staatsbedienstete Secondo als leuchtendes Beispiel der erfolgreichen Integration seiner Familie. Die, uhm, sexuell alternativ orientierte Musterbürgerin mit sozialem Gewissen, so makellos sympathisch, wird auch noch zu Unrecht von der Staatsmacht eingebuchtet. Und natürlich der illegale Einwanderer, so unheimlich nett und sympathisch, dass man ihn einfach gern haben muss.
- Den Einbezug des aktuellen (realen) Tagesgeschehens fand ich gar nicht übel. Natürlich besteht die Gefahr, es damit zu übertreiben, aber meiner Meinung nach hat Sabina da etwa das richtige Mass gefunden. Es kommt ja vor, dass wir in Gedanken ein persönliches Erlebnis mit, beispielsweise, einer Zeitungsmeldung, in Bezug setzen, und wenn unsere Gertrud das tut, passt das eigentlich ganz gut zu einer praktisch real-time geschriebenen Story. Das gleiche gilt auch, wenn sich die Heldin über die gleichen Schneehaufen ärgert wie die Leser. Ich meine, diese Bezüge sind ein ganz spezielles Merkmal einer in dieser Form veröffentlichten Story und haben als solches unbedingt ihre Berechtigung. Und mehr als einmal hab ich selbst Zusammenhänge zwischen Gertrud's Abenteuer und "real world" Ereignissen erkannt, die Sabina nicht mal erwähnt hat – da ging in der Tat seltsames vor sich *grusel*
- Das Gleiche gilt für die Umfragen. Natürlich wär's auch ohne gegangen; umso mehr als sie sich ja nur auf Nebenaspekte beziehen konnten. Aber diese Möglichkeit der, wenn auch beschränkten, demokratischen Einflussnahme stellt ein interessantes Element der Interaktivität dar, und diese Interaktivität im Rahmen einer Online – Story auch zu nutzen, unterscheidet das Ganze eben von der simplen Internet – Veröffentlichung einer gedruckten Story.
- Ich bin froh, hat sich Sabina entschieden, Kommentare zuzulassen. Wenn ich mich recht erinnere, was das ein Diskussionspunkt in der Vorbereitungsphase. Die Procedure mit dem Freischalten durch die Tagi – Zensur war ein wenig mühsam; umso mehr als sich der verantwortliche Freischalter oft grosszügig Zeit gelassen hat, sich den neusten Comments zu widmen und sie frei zu geben. Ich verstehe natürlich die Gründe für diesen Zwischenschritt; in der Schweiz ist's ja von Gesetzes wegen mit der freien Meinungsäusserung nicht weit her, und die Story enthielt ja durchaus Elemente, die das Potenzial hatten, irgendwelche primitiven, hirnlosen, und eben ungesetzlichen Bemerkungen zu provozieren. Es wäre in dem Zusammenhang interessant, zu erfahren, ob, und wenn ja, wieviele, "unziemliche" Kommentare ausgefiltert werden mussten. Andererseits geht's in anderen Tagi – Blogs auch ohne diese Vorkontrolle, und ich nehm mal an, die Online Redaktion behält die Comments sowieso im Auge und löscht Beiträge, die gegen die Richtlinien verstossen.
Zum Schluss stelle ich noch fest, und das ist meinen lahmen Gehirnwindungen erst heute morgen aufgefallen, dass uns Sabina in der Tat einen Frauenkrimi im wahren Sinn des Wortes geliefert hat (Ich mein das nicht positiv oder gar negativ, ich stell nur fest). Da war zunächst mal unsere Heldin, die mit all ihren menschlichen Schwächen den Fall so souverän gelöst hat. Andererseits, und das mein ich jetzt positiv, wurde uns geschlechtsmässig keine Klischee – Story aufgetischt (armes, wehrloses Huscheli wird Opfer von ruchlosem, egoistischem Kerl), nein; Sabina war konsequent und lieferte uns nicht nur eine Heldin, sondern auch gleich zwei Mörderinnen.
Ich hoffe, das alles tönt jetzt nicht nörgeliger, als es gemeint ist. Alles in allem war's toll und hat Spass gemacht. Falls der Tagi so ein Projekt nochmal startet, also einen Leser habt ihr schon mal.
2006-05-18 05:59:20
Nachdem ich gestern (ausgerechnet gestern) ein wenig einen gestressten Tag hatte und mich hier darauf beschränkte, mich von meinen werten Kollegen zu verabschieden, möchte ich mich jetzt noch Peach anschliessen und euch mit einer kleinen Manöverkritik belästigen (Ok, ein klein wenig tu ich das auch, um die Entzugserscheinungen zu bekämpfen; so ganz ohne neue Folge ist's schon hart):
- Natürlich hätte ich nichts gegen etwas längere Folgen einzuwenden gehabt; es war manchmal nicht einfach, die Spannung, die etwa ein etwas komplexerer Sachverhalt erzeugte, über mehrere Tage aufrecht zu erhalten. Diese Kürze hat wohl auch dazu geführt, dass andererseits plötzlich Dinge fast unnatürlich schnell passiert sind, wohl weil sie nicht auseinander gerissen werden konnten. Und die Längen – Beschränkung hat wohl auch zu den Folgen geführt, die sich ausschliesslich Gertrud's Familienleben widmen und den Kriminalfall mit keinem Wort erwähnen. Das machte es nicht gerade einfacher, die neusten Erkenntnisse, all die heissen Spuren und all die gewundenen Ausreden der Verdächtigen im Auge zu behalten. Aber ich seh natürlich auch die Schwierigkeiten; Sabina hat die Online – Story ja sozusagen neben ihrer üblichen Arbeit gemacht, und dass sie da bezüglich des möglichen täglichen Aufwands etwas eingeschränkt war, ist ja klar.
- Die Einbindung jedes nur möglichen gesellschaftspolitischen Klischees, natürlich in politisch korrekter Form, schien an gewissen Stellen etwas gar gekünstelt und dick aufgetragen. Gleich zwei ach so moderne Ein – Eltern Familien, davon eine vom arroganten Staat gar arg gebeutelt. Der staatsbedienstete Secondo als leuchtendes Beispiel der erfolgreichen Integration seiner Familie. Die, uhm, sexuell alternativ orientierte Musterbürgerin mit sozialem Gewissen, so makellos sympathisch, wird auch noch zu Unrecht von der Staatsmacht eingebuchtet. Und natürlich der illegale Einwanderer, so unheimlich nett und sympathisch, dass man ihn einfach gern haben muss.
- Den Einbezug des aktuellen (realen) Tagesgeschehens fand ich gar nicht übel. Natürlich besteht die Gefahr, es damit zu übertreiben, aber meiner Meinung nach hat Sabina da etwa das richtige Mass gefunden. Es kommt ja vor, dass wir in Gedanken ein persönliches Erlebnis mit, beispielsweise, einer Zeitungsmeldung, in Bezug setzen, und wenn unsere Gertrud das tut, passt das eigentlich ganz gut zu einer praktisch real-time geschriebenen Story. Das gleiche gilt auch, wenn sich die Heldin über die gleichen Schneehaufen ärgert wie die Leser. Ich meine, diese Bezüge sind ein ganz spezielles Merkmal einer in dieser Form veröffentlichten Story und haben als solches unbedingt ihre Berechtigung. Und mehr als einmal hab ich selbst Zusammenhänge zwischen Gertrud's Abenteuer und "real world" Ereignissen erkannt, die Sabina nicht mal erwähnt hat – da ging in der Tat seltsames vor sich *grusel*
- Das Gleiche gilt für die Umfragen. Natürlich wär's auch ohne gegangen; umso mehr als sie sich ja nur auf Nebenaspekte beziehen konnten. Aber diese Möglichkeit der, wenn auch beschränkten, demokratischen Einflussnahme stellt ein interessantes Element der Interaktivität dar, und diese Interaktivität im Rahmen einer Online – Story auch zu nutzen, unterscheidet das Ganze eben von der simplen Internet – Veröffentlichung einer gedruckten Story.
- Ich bin froh, hat sich Sabina entschieden, Kommentare zuzulassen. Wenn ich mich recht erinnere, was das ein Diskussionspunkt in der Vorbereitungsphase. Die Procedure mit dem Freischalten durch die Tagi – Zensur war ein wenig mühsam; umso mehr als sich der verantwortliche Freischalter oft grosszügig Zeit gelassen hat, sich den neusten Comments zu widmen und sie frei zu geben. Ich verstehe natürlich die Gründe für diesen Zwischenschritt; in der Schweiz ist's ja von Gesetzes wegen mit der freien Meinungsäusserung nicht weit her, und die Story enthielt ja durchaus Elemente, die das Potenzial hatten, irgendwelche primitiven, hirnlosen, und eben ungesetzlichen Bemerkungen zu provozieren. Es wäre in dem Zusammenhang interessant, zu erfahren, ob, und wenn ja, wieviele, "unziemliche" Kommentare ausgefiltert werden mussten. Andererseits geht's in anderen Tagi – Blogs auch ohne diese Vorkontrolle, und ich nehm mal an, die Online Redaktion behält die Comments sowieso im Auge und löscht Beiträge, die gegen die Richtlinien verstossen.
Zum Schluss stelle ich noch fest, und das ist meinen lahmen Gehirnwindungen erst heute morgen aufgefallen, dass uns Sabina in der Tat einen Frauenkrimi im wahren Sinn des Wortes geliefert hat (Ich mein das nicht positiv oder gar negativ, ich stell nur fest). Da war zunächst mal unsere Heldin, die mit all ihren menschlichen Schwächen den Fall so souverän gelöst hat. Andererseits, und das mein ich jetzt positiv, wurde uns geschlechtsmässig keine Klischee – Story aufgetischt (armes, wehrloses Huscheli wird Opfer von ruchlosem, egoistischem Kerl), nein; Sabina war konsequent und lieferte uns nicht nur eine Heldin, sondern auch gleich zwei Mörderinnen.
Ich hoffe, das alles tönt jetzt nicht nörgeliger, als es gemeint ist. Alles in allem war's toll und hat Spass gemacht. Falls der Tagi so ein Projekt nochmal startet, also einen Leser habt ihr schon mal.
Dr. Watson
2006-05-18 08:47:44
Hüstel, sprutz, ich tauche wieder einmal aus meiner Versenkung auf und möchte ganz einfach Sabina für ihren spannenden Krimi und meinen DetektivkollegInnen für ihre Gesellschaft danken.
Auszusetzen habe ich eigentlich nichts: Die Länge der einzelnen Folgen schien mir genau richtig zu sein und die Charaktere eines Romans dürfen sich für meinen Geschmack ruhig etwas vom Durchschnitt abheben. Ich weiss nicht, ob man mit einer ausschliesslich aus braven 20-Minuten- und Tagi-lesenden, S-Bahn-pendelnden Helden der Arbeit und des Alltags eine spannende Story hinbrächte. Wobei Abgründiges wohl unvermeidlich zum Vorschein käme, sobald man etwas hinter die Oberfläche leuchtete...
Wahrscheinlich werden ich beim allmorgendlichen Vorbeigehen bei der Schrebergartensiedlung (wo übrigens die Italo-Fahnen mit Abstand in der Überzahl sind, wie ein nochmaliges Hinschauen mit sensibilisiertem Auge ergeben hat) noch während einiger Zeit nach Marion Ausschau halten, vielleicht ihr Gemüse loben, in der nicht ganz uneigennützigen Hoffnung, dafür an ihrem Holundersirup nippen zu dürfen. Der dürfte bei der gegenwärtig recht schwülen Wetterlage herrlich erfrischend sein.
Und Mancini wünsche ich eine tolle Karriere und Mia eine gute Reise nach Casablanca, inkl. Happyend. Nachdem dort bekanntlich schon wunderbare Freundschaften ihren Beginn genommen haben, sollte das eigentlich ein gutes Omen für ihre Beziehung sein. Unter widrigen Umständen gedeiht Liebe manchmal am besten.

OK, ta-ta, liebe Freunde und vielleicht bis auf ein anderes Mal.
2006-05-18 08:47:44
Hüstel, sprutz, ich tauche wieder einmal aus meiner Versenkung auf und möchte ganz einfach Sabina für ihren spannenden Krimi und meinen DetektivkollegInnen für ihre Gesellschaft danken.
Auszusetzen habe ich eigentlich nichts: Die Länge der einzelnen Folgen schien mir genau richtig zu sein und die Charaktere eines Romans dürfen sich für meinen Geschmack ruhig etwas vom Durchschnitt abheben. Ich weiss nicht, ob man mit einer ausschliesslich aus braven 20-Minuten- und Tagi-lesenden, S-Bahn-pendelnden Helden der Arbeit und des Alltags eine spannende Story hinbrächte. Wobei Abgründiges wohl unvermeidlich zum Vorschein käme, sobald man etwas hinter die Oberfläche leuchtete...
Wahrscheinlich werden ich beim allmorgendlichen Vorbeigehen bei der Schrebergartensiedlung (wo übrigens die Italo-Fahnen mit Abstand in der Überzahl sind, wie ein nochmaliges Hinschauen mit sensibilisiertem Auge ergeben hat) noch während einiger Zeit nach Marion Ausschau halten, vielleicht ihr Gemüse loben, in der nicht ganz uneigennützigen Hoffnung, dafür an ihrem Holundersirup nippen zu dürfen. Der dürfte bei der gegenwärtig recht schwülen Wetterlage herrlich erfrischend sein.
Und Mancini wünsche ich eine tolle Karriere und Mia eine gute Reise nach Casablanca, inkl. Happyend. Nachdem dort bekanntlich schon wunderbare Freundschaften ihren Beginn genommen haben, sollte das eigentlich ein gutes Omen für ihre Beziehung sein. Unter widrigen Umständen gedeiht Liebe manchmal am besten.

OK, ta-ta, liebe Freunde und vielleicht bis auf ein anderes Mal.
MONK
2006-05-18 14:33:23
ich hätt mich sehr gefreut, von sabina einen schlusskommentar zu lesen. vielleicht war ja die blume von ihr!?
2006-05-18 14:33:23
ich hätt mich sehr gefreut, von sabina einen schlusskommentar zu lesen. vielleicht war ja die blume von ihr!?
Dr. Watson @ Monk
2006-05-18 15:18:53
Nein, für sie, obwohl ein Löwenzahn ja schon kein ganz üblicher Bestandteil eines Strausses ist. (Habe zuerst "etwas schäbig" geschrieben, aber das ist er nicht - eher ein kleiner, fröhlicher, farbiger Tupfer im Asphaltgrau.)
Kleiner Tipp: Schreib ihr doch oder melde Dich im Making of-Blog. Vielleicht kann man ja schon bald einmal zur "goldenen Maus" gratulieren.
2006-05-18 15:18:53
Nein, für sie, obwohl ein Löwenzahn ja schon kein ganz üblicher Bestandteil eines Strausses ist. (Habe zuerst "etwas schäbig" geschrieben, aber das ist er nicht - eher ein kleiner, fröhlicher, farbiger Tupfer im Asphaltgrau.)
Kleiner Tipp: Schreib ihr doch oder melde Dich im Making of-Blog. Vielleicht kann man ja schon bald einmal zur "goldenen Maus" gratulieren.
Ralph
2006-05-19 21:00:59
Hallo geschätzte Kolleginnen und Kollegen,
Wie ich heute gelesen habe, hat sich die goldene Maus in ein anderes Schlupfloch verkrochen. Vielleicht war es ihr zu heiss, sich in den Armen von Sabina zu räckeln, da sie auf keinen Fall den Ruf schädigen will. Wer weiss, plötzlich spricht jemand von einer "Killermaus"? Es soll schon anderen Tierarten so gegangen sein. Schade eigentlich, dass auch Mäuse nicht das dafür notwendige Rückgrat haben. Das ist ja auch allzu gebrechlich :-)
Ich möchte auch mich an dieser Stelle herzlich für die Unterhaltung über Mittag oder auch schon Morgens bedanken. Es war immer reisserisch, die neue Folge zu lesen und (mir ganz persönlich) die Kommentare dazu.
Hier mein Dank an die Protagonisten Dr. Watson (oder Wotsen?), cher Hercule Poirot, die reizende Lucky Magenta, den (schielenden?) Columbo, Special Agent Gibbs und den (verrückten) Monk. Dank euch und euren Ideen hatte ich tatsächlich immer wieder was zu schmunzeln im Büro (bis sie mir den Zugang gesperrt haben).
Ich würde mich wieder über ein solches Projekt freuen und bin gespannt darauf, welche Motive zum nächsten Ableben einer unbekannten Person führen.
Auf bald euer Ralph (oder zuletzt auch als Inspecor Gadet)
2006-05-19 21:00:59
Hallo geschätzte Kolleginnen und Kollegen,
Wie ich heute gelesen habe, hat sich die goldene Maus in ein anderes Schlupfloch verkrochen. Vielleicht war es ihr zu heiss, sich in den Armen von Sabina zu räckeln, da sie auf keinen Fall den Ruf schädigen will. Wer weiss, plötzlich spricht jemand von einer "Killermaus"? Es soll schon anderen Tierarten so gegangen sein. Schade eigentlich, dass auch Mäuse nicht das dafür notwendige Rückgrat haben. Das ist ja auch allzu gebrechlich :-)
Ich möchte auch mich an dieser Stelle herzlich für die Unterhaltung über Mittag oder auch schon Morgens bedanken. Es war immer reisserisch, die neue Folge zu lesen und (mir ganz persönlich) die Kommentare dazu.
Hier mein Dank an die Protagonisten Dr. Watson (oder Wotsen?), cher Hercule Poirot, die reizende Lucky Magenta, den (schielenden?) Columbo, Special Agent Gibbs und den (verrückten) Monk. Dank euch und euren Ideen hatte ich tatsächlich immer wieder was zu schmunzeln im Büro (bis sie mir den Zugang gesperrt haben).
Ich würde mich wieder über ein solches Projekt freuen und bin gespannt darauf, welche Motive zum nächsten Ableben einer unbekannten Person führen.
Auf bald euer Ralph (oder zuletzt auch als Inspecor Gadet)
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