18.5.2006
Nervengift als Buch

Für alle, die lieber auf dem Liegestuhl in der Sonne lesen, ist Nervengift Mitte Juni auch als Buch erhältlich.
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17.5.2006
Folge 60 – Schluss
«Das bedeutet, sie ist vor ihrem Tod hier in der Klinik gewesen. Hat sie sich als Probandin zur Verfügung gestellt? Wie Marita Klein?»
«Ich weiss nicht, wovon Sie sprechen», antwortete die Ärztin.
«Diese Kimonos sind keine Massenware. Ausserdem haben wir Reste von Badesubstanzen auf dem Stoff gefunden. Für unser Labor wird es ein Leichtes sein festzustellen, dass sie mit den Badeölen, die Sie hier verwenden, identisch sind.»
Die Ärztin schaute sie böse an. «Rumgeschnüffelt hat sie.» Sie ging zum Behandlungstisch und nahm eine Spritze aus der Schublade.
«Und deshalb haben Sie sie umgebracht?»
Sie packte die Spritze aus und setzte eine Nadel auf. «Sie hat die ganze Testreihe gefährdet. Mit ihren Fragen und Bemerkungen. Hat behauptet, wir arbeiteten mit unlauteren Methoden. Tests unter solchen Bedingungen würden keine Bewilligung vom Heilmittelinstitut erhalten.»
«Und, haben Sie eine?»
Frau Sommerhalder schwieg. Sie nahm eine Injektionsflasche, durchstach den Gummistopfen mit der Nadel und zog die klare, farblose Flüssigkeit auf.
«Also nicht.» Gertrud blieb vor der Ärztin stehen.
«Wir sind kurz vor dem Durchbruch. Und das lass ich mir von einer Sozialarbeiterin nicht kaputt machen. Wissen Sie, was das heisst? Ein Medikament gegen Falten, das nicht nur drei bis vier Monate wirkt, sondern über ein Jahr?»
«Dass die Augenlider länger herunterhängen. Und viel Geld. Auf Kosten von ...»
«Die Leute machen freiwillig mit.»
«Weil sie dringend Geld brauchen.»
«Ist das mein Problem?»
«Sie beuten Leute in einer Notlage aus.»
«Sie wollen es also auch nicht begreifen. Schade.» Sie kam mit der Spritze in der Hand auf Gertrud zu. Diese wich Richtung Tür zurück.
«Was haben Sie eigentlich vor?» Gertrud verfluchte sich, dass sie ihre Pistole nie dabei hatte.
«Keine Angst, Sie müssen nicht in einer Badewanne ertrinken wie Frau Aebischer. Man wird Sie auch nicht in einem Kimono finden. Wenn Sie überhaupt wieder auftauchen sollten. Diesmal sind wir vorsichtiger. Das ist nur ein bisschen Botox. Das kennen Sie ja.»
«Wenn Sie meinen, dass das noch was bringt. Nur zu. Ausserdem werden meine Kollegen ...»
«Nein, das werden sie nicht. Sie ermitteln auf eigene Faust, da bin ich mir sicher.»
«Täuschen Sie sich mal nicht.» Gertrud fand, dass es nicht sehr überzeugend klang. Sie dachte an Mancini. Der war sicher wieder im Sozialzentrum bei seiner Sekretärin und suchte nach weiteren Beweisen. Sie hatte ihm nicht mal eine Nachricht hinterlassen, wo sie hingegangen war.
Die Ärztin packte sie am Arm. Gertrud wehrte sich und merkte, wie kräftig die Frau war. Sie riss sich los, lief hinter den Behandlungsstuhl, Frau Sommerhalder hinterher. Sie blieb mit einem Schuh am Rad des Trolleys hängen, der schepperte zu Boden und Gertrud fiel der Länge nach hin. Die Ärztin setzte sich mit ihrem ganzen Gewicht auf sie, bog ihr die Arme auf den Rücken. Gertrud schrie auf, wollte sich wehren, doch es ging nicht. Sie spürte die Nadel an ihrem Hals. Auf einmal wurde sie ganz leicht. Sie hörte noch von weitem, wie jemand die Klinke drückte. Am Türgriff hebelte. An die Türe polterte. Jemand rief Aufmachen, Polizei! Und zuletzt ein Splittern.
Als sie wieder zu sich kam, lag sie auf dem Behandlungsstuhl. Die Lampe zündete ihr direkt ins Gesicht. Sie hielt die Hand vor die Augen und sah neben dem Licht Mancinis bekümmertes Gesicht.
«Bin ich ...?»
«Sie hatte noch nicht zugestochen. Sie sind nur kurz ohnmächtig geworden. Doch zur Sicherheit wollen sie Sie untersuchen.»
Zwei Sanitäter tauchten hinter Mancinis Rücken auf und hoben sie auf eine Bahre.
Gertrud griff nach Mancinis Hand. «Was machen Sie eigentlich hier?»
«Ich habe Ihnen doch gesagt, dass ich nahe dran bin mit diesen Badeölen.»
«Danke Mancini.» Sie drückte kurz seine Hand, liess sie dann los.
«Jetzt müssen wir aber», sagte einer der Sanitäter ungeduldig.
«Nur schnell. Mancini, können Sie mir einen Gefallen tun? Bitte gehen Sie ins Reisebüro am Stauffacher und buchen Sie für Freitag einen Flug nach Casablanca.»
«Sie wollen verreisen?»
«Nein, aber Mia.»
16.5.2006
Folge 59
Die Ärztin lachte. «Nein, hierhin.»
Erst jetzt sah Gertrud zwei Sessel, die in einer Ecke standen. Sie setzten sich.
«Was kann ich für Sie tun? Ich nehme nicht an, dass Sie wegen einer Schönheitsbehandlung hier sind.»
«Sie meinen, weil es bei mir zu spät ist?»
«Es ist nie zu spät, das ist eine unserer Devisen.»
«Sagt Ihnen der Name Progladis etwas?» fragte Gertrud.
«Nein, noch nie gehört.» Frau Sommerhalder lehnte sich zurück und schlug die Beine übereinander.
«Ein Mittel zur Faltenglättung.»
«Wir verwenden Botox. Das ist ...»
«Ich weiss, was Botox ist», unterbrach sie Gertrud. «Führen Sie auch Studien durch?»
«Sie meinen klinische Versuche? Nein, dazu haben wir schlicht keine Kapazität. Das ist auch nicht unsere Aufgabe als Klinik.»
«Was ist denn Ihre Aufgabe?»
«Den Leuten zu helfen. Sie glücklicher zu machen, zufriedener. Und auch schöner.»
«Und wer bestimmt, was schön ist?»
«Jeder und jede für sich selber.»
«Sie meinen wohl eher die Schönheitsideale, die uns die Werbung vorgaukelt.»
«Wir gehen von mündigen Individuen aus, die selber entscheiden können. Die Leute kommen freiwillig zu uns, weil sie eine Leistung wollen. Und die bekommen sie auch. Das Bedürfnis ist da. Das wird nicht von uns gemacht. Wir führen lediglich aus.»
«Haben Sie sich auch schon gefragt, wieso diese Leute nicht mit ihrem Äussern zu Recht kommen? Vielleicht haben sie ja ein psychisches Problem.»
«Wir sind ein Dienstleistungsbetrieb. Ich kann die Leute nicht erst zum Psychiater schicken, um ihre Psyche abzuklären.» Sie machte eine Pause und sah Gertrud an. «Und so wie ich Sie einschätze, ist Ihnen Eigenverantwortung ebenfalls wichtig. Sie sehen mir nicht wie eine Polizistin aus, die alles bis ins letzte reglementieren will.»
«Nicht?»
«Sie setzen auf den gesunden Menschenverstand.»
Gertrud wechselte das Thema. «Haben Sie eine Patientin mit Namen Marita Klein?»
«Aber Frau Gut, Sie wissen doch so gut wie ich, dass ich Ihnen keine Namen herausgeben kann. Oder haben Sie einen Durchsuchungsbeschluss?»
«Und Andrea Aebischer?»
«Ich kann dazu nichts sagen. Tut mir Leid.»
Die Tür öffnete sich und eine Patientin streckte ihren Kopf herein. «Ich muss Sie unbedingt sprechen. Da stimmt etwas ...»
Die Ärztin stand auf und ging rasch auf die Frau zu. «Aber nicht jetzt.»
Doch die Patientin hatte sich bereits in den Raum geschoben. Sie trug einen weissen Mantel. Frau Sommerhalder versuchte, sie zur Tür hinauszubugsieren.
«Nicht so schnell! Darf ich?» Gertrud stand bereits daneben. Sie packte die Frau am Ärmel und kehrte den Stoff auf die linke Seite. «Handgenäht. Wie edel.»
«Ich komme gleich zu Ihnen.» Die Ärztin stiess die Frau auf den Gang und schloss rasch die Türe.
«Bitte, setzen wir uns wieder.»
Gertrud blieb stehen. «Tragen alle Ihre Patienten solche Kimonos?»
«Nur die stationären. Das heisst, wenn jemand länger da ist.»
«Andrea Aebischer, die vor zweieinhalb Wochen tot im Zürichsee gefunden wurde, trug auch so einen Mantel.»
«Ach ja?» Frau Sommerhalder ging zur Tür, drehte den Schlüssel und steckte ihn ein.
15.5.2006
Folge 58
Mancini war noch nicht zurück. Wo der sich wohl wieder rumtrieb. Das Handy nahm er auch nicht ab. Gertrud wusste nicht genau wieso, aber sie hätte ihn gerne dabei gehabt. Doch der Besuch des Rosenhügel konnte nicht länger warten.
Die Klinik lag am Zürichberg und sah genau so aus, wie man sich das vorstellte. Eine Jugendstil-Villa mit grossem Treppenaufgang in einem kleinen Park, umgeben von hoch gewachsenen Bäumen.
Innen war das Gebäude kühl und modern. Auf der Empfangstheke aus Glas und Chromstahl, die gleichzeitig als Leuchtkörper diente, stand eine Strauss weisser Lilien. Hinter der Rezeption hing ein grosses Gemälde mit Frauengesichtern in verschiedenen Blautönen. Die Sekretärin begrüsste Gertrud mit einem perfekten Lächeln und fragte sie, was sie wünsche.
«Gertrud Gut, Kriminalpolizei. Ich möchte die Klinikleitung sprechen.»
«Sie haben keinen Termin?» Es war eher eine Feststellung als eine Frage und klang bedauernd. Frau Dr. Sommerhalder sei gerade besetzt, aber sie könne gerne warten. Sie deutete auf ein weisses Sofa, das beim Fenster stand. Auf dem Eileen-Gray-Beistelltisch lagen verschiedene Broschüren.
Gertrud hatte bereits alle Prospekte durchgesehen, als die Klinikleiterin sie abholte. Sie wusste nun alles über Verschönerungsmöglichkeiten wie Wangengrübchenmodellation, Oberarmhautstraffung und kosmetische Kinnkorrekturen. Auch über Botox hatte sie einiges gelesen. Dass es vorübergehend den Nervenimpuls zu den Muskeln hemmt und damit die Muskelbewegung beruhige, was zu einer Glättung der Falten führe. Und dass es sich um einen Eiweissstoff handle, der von einem Bakterium erzeugt wurde. Dass es die giftigste, derzeit bekannte Einzelsubstanz war, wurde hingegen nirgends erwähnt.
Frau Dr. Sommerhalder war nicht gerade ein Aushängeschild für ihre Schönheitsklinik. Zumindest was ihre Figur betraf. Sie hatte zwar eine schmale Taille, war aber um die Hüften ziemlich breit, und auch die Beine unter dem Arztkittel wirkten eher stämmig. Die grauen Haare hatte sie hochgesteckt. Sie begrüsste Gertrud und führte sie durch einen Gang, an dessen Wänden Gipsabdrücke von verschiedenen Nasen und Mündern hingen. Gertrud blieb stehen und betrachtete den Wandschmuck genauer.
«Es ist die Individualität, die zählt», erklärte Dr. Sommerhalder. «Wir wollen den Leuten keine Einheitsschönheit verpassen. Keine Nasen von der Stange wie das in Amerika gemacht wird. Jeder Mensch soll so aussehen können, wie er möchte.»
Die Ärztin führte Gertrud in einen Raum, dessen Einrichtung an eine Zahnarztpraxis erinnerte. Ein weisser, höhenregulierbarer Stuhl mit Nackenstütze, daneben ein Trolley mit Instrumenten, darüber hing eine Lampe an einem Bügel.
«Bitte nehmen Sie doch Platz, Frau Gut.»
«Auf diesem Stuhl?»
12.5.2006
Folge 57
Als Gertrud am Morgen ins Büro kam, war Mancini bereits weg. Auf ihrem Tisch lag eine Akte. Darauf klebte ein Post-it mit Mancinis Handschrift. Ich habe Frau van der Meer verhaften lassen.
Gertrud schnappte kurz nach Luft. Dann blätterte sie das Papier durch. Es war von der Abteilung forensische Genetik des Instituts für Rechtsmedizin und beinhaltete die Ergebnisse der Wangenschleimhautabstriche von Marion Tobler und Lisa van der Meer. Das Profil des Haares, das auf dem blauen Kapuzenpullover gefunden wurde, war identisch mit demjenigen der Speichelprobe von Lisa van der Meer. Das Blut auf dem Sweatshirt stammte von ihrem Mann.
Es klopfte an der Türe.
«Herein», sagte Gertrud immer noch in die Akte vertieft.
Seit wann klopfte Mancini an?
Als sich nichts tat, ging sie zur Tür und öffnete sie ohne den Blick von ihrer Akte zu heben.
«Muss das sein? Nun kommen Sie schon ...?»
Ein Räuspern liess sie aufschauen. Ein uniformierter Kollege stand unter der Tür.
«Wir haben Frau van der Meer ins Verhörzimmer 4 gebracht.»
«Danke», sagte Gertrud und versuchte zu lächeln.
Kaum hatte Gertrud sich gesetzt, begann Frau van der Meer zu erzählen. So, als hätte sie nur darauf gewartet.
«Ich war vom Joggen gekommen. Da hat mich diese Frau aufgesucht.»
«Marion Tobler.»
Lisa van der Meer nickte flüchtig. «Sie hat gesagt, dass die Mitarbeiterin meines Mannes, die tot im See gefunden worden war, also Andrea Aebischer, mit ihm ein Verhältnis hatte und von ihm ein Kind erwartete. Zuerst glaubte ich ihr nicht. Aber wieso sollte sie sowas erfinden? Sie machte einen ziemlich vernünftigen Eindruck. Ich bin dann sofort ins Sozialzentrum gegangen, habe mich nicht mal mehr umgezogen. Wissen Sie wie das ist, wenn von einer Sekunde auf die andere 15 Jahre nicht mehr die 15 Jahre waren, die sie zu sein schienen?»
«Sie haben also nichts vom Verhältnis ihres Mannes gewusst?»
Sie schüttelte den Kopf. «Ich wollte immer Kinder. Er nicht. Ich war so wütend und traurig. Und er hat es nicht mal zugegeben. Das Verhältnis schon, aber nicht die Schwangerschaft. Da habe ich die Nerven verloren. Ein zweites Mal lass ich mich nicht für dumm verkaufen. Ich habe diese Statue genommen. Und zugeschlagen.» Sie hatte die Faust geballt und sich auf dem Stuhl aufgerichtet.
«Was sagt Ihnen der Name Marita Klein?»
«Noch nie gehört.» Lisa van der Meer entspannte sich und lehnte wieder zurück.
«Eine Klientin, die beinahe nicht mehr sprechen konnte.»
«Ah, die. Mein Mann hat mir davon erzählt, weil ich mir auch schon habe Botox spritzen lassen.» Sie fuhr sich über die Stirn. «Das war ein Tag bevor Frau Aebischer gefunden wurde. Mein Mann wollte sich nicht einmischen. Fand, dass sich seine Mitarbeiterin in etwas reinsteigere. Dass jeder selber wissen müsse, was er mit seiner Gesundheit mache. Er sehe seine Klienten als mündige Menschen.»
Gertrud stand auf und klopfte von innen an die Tür. Kurz darauf kamen zwei Uniformierte und führten Lisa van der Meer ab. Im Gang drehte sie sich nochmals zu Gertrud um.
«Bitte sagen Sie dieser Frau Tobler, dass es mir Leid tut. Ich wollte sie nicht anschwärzen.»
11.5.2006
Folge 56

Als erstes zündete sich Gertrud eine Zigarette an. Gierig zog sie den Rauch bis in die unterste Lungenspitze. Sie betrachtete den Vorabendverkehr. Die vorbeifahrenden Autos machten sie ganz schwindlig. Sie beschloss, ein Stück zu Fuss zu gehen. Sie musste nachdenken.
Gertrud lief die Rosengartenstrasse hinauf und bog in die Nordstrasse ab. Dabei dachte sie an das Buch über Schönheitsoperationen, das sie in Andrea Aebischers Badezimmer gefunden hatte. Frau Kleins Schicksal musste die Sozialarbeiterin sehr beschäftigt haben.
Ihr Handy klingelte. Es war Mia. Ob sie heute Abend zu Hause sei. Sonderbare Frage, fand Gertrud.
«Wieso denn?»
«Einfach so.»
Gertrud konnte sich vorstellen, warum. Die Klinik musste warten. Bis morgen. Sie wollte jetzt zu ihrer Tochter.
Sie hatte die Nordbrücke erreicht. Die japanischen Kirschbäume, welche die Rotbuchstrasse auf beiden Seiten säumten, schienen vor lauter Blust beinahe zu platzen.
Doch wenn der Fall
Klein Andrea so stark beschäftigte, dachte Gertrud, dann hatte sie sicher auch mit van der Meer darüber geredet. War es das, was sie mit ihm an diesem Treffen kurz vor ihrem Tod besprechen wollte und gar nicht die Schwangerschaft? Hatte er sie einmal mehr im Stich gelassen? War sie deshalb am nächsten Tag so stinksauer auf ihren Chef, als er in die Besprechung mit Barbara Brand hineinplatzte?
Und was hiess das für den Mord an van der Meer? Hingen die beiden Fälle überhaupt zusammen? Wieso hatte er Marita Klein nicht erwähnt? War er zu feige dazu? War er überzeugt, dass Andrea sich umgebracht hatte und fühlte er sich schuldig? Hatte er deshalb die Daten gelöscht? Damit ihn niemand mit Andreas vermeintlichem Selbstmord in Verbindung bringen konnte?
Mia sass vor dem laufenden Fernseher. Gertrud merkte schon von weitem, dass etwas nicht stimmte.
«Er wird heute Abend um fünf vor neun ausgeschafft. Casablanca einfach.» Sie sagte es erstaunlich gefasst.