Folge 7
| Von Sabina Altermatt um 00:03 | [ 2. Falsche Fragen ] |
Gertrud klingelte bei Pejicic. Der Staubsauger verstummte. Sonst tat sich nichts.
Branca Pejicic war die Einzige, die sich nach dem Beitrag auf Telezüri vom Vorabend gemeldet hatte. Gertrud konnte noch am selben Abend einen Kollegen organisieren, der mit der Frau ans Institut für Rechtsmedizin fuhr. Frau Pejicic hatte die Tote als ihre Nachbarin identifiziert. Andrea Aebischer, 38 Jahre, wohnhaft im Letzigraben.
Eigentlich war es merkwürdig, dass sich keine Angehörigen gemeldet hatten, fand Gertrud und schaute die Fassade hoch. Oben wurde ein Fenster geschlossen. Sie klingelte noch einmal.
Aber Telezüri war ein Lokalsender. Vielleicht würde sich im Laufe des Tages noch jemand melden, denn das Foto der Toten war heute in allen grösseren Tageszeitungen erschienen.
Ein Mann bog um die Ecke und kam mit grossen Schritten auf sie zu. Er hatte einen angenehm festen Händedruck und stellte sich als Hauswart vor.
«Frau Pejicic hat mich soeben angerufen. Sie musste früher zur Arbeit, als sie gedacht hat. Kommen Sie, ich zeige Ihnen die Wohnung. Sie ist im zweiten Stock.»
Der Teppich im Treppenhaus roch nach nassem Hund. An den trockenen Stellen hatten sich Salzflecken gebildet. Der Hauswart nahm jeweils zwei Stufen auf einmal, Gertrud versuchte, ihm zu folgen.
«Haben Sie Frau Aebischer gekannt?» fragte Gertrud, etwas ausser Atem geraten.
«Ich habe sie bei der Wohnungsübergabe gesehen. Und das ist auch schon etwa zwei Jahre her.» Er schloss die Türe auf. «Ich lasse sie jetzt lieber allein. Ich bin im Keller. Die Heizung ist ausgestiegen. Sie finden mich unten, wenn sie fertig sind.»
Branca Pejicic war die Einzige, die sich nach dem Beitrag auf Telezüri vom Vorabend gemeldet hatte. Gertrud konnte noch am selben Abend einen Kollegen organisieren, der mit der Frau ans Institut für Rechtsmedizin fuhr. Frau Pejicic hatte die Tote als ihre Nachbarin identifiziert. Andrea Aebischer, 38 Jahre, wohnhaft im Letzigraben.
Eigentlich war es merkwürdig, dass sich keine Angehörigen gemeldet hatten, fand Gertrud und schaute die Fassade hoch. Oben wurde ein Fenster geschlossen. Sie klingelte noch einmal.
Aber Telezüri war ein Lokalsender. Vielleicht würde sich im Laufe des Tages noch jemand melden, denn das Foto der Toten war heute in allen grösseren Tageszeitungen erschienen.
Ein Mann bog um die Ecke und kam mit grossen Schritten auf sie zu. Er hatte einen angenehm festen Händedruck und stellte sich als Hauswart vor.
«Frau Pejicic hat mich soeben angerufen. Sie musste früher zur Arbeit, als sie gedacht hat. Kommen Sie, ich zeige Ihnen die Wohnung. Sie ist im zweiten Stock.»
Der Teppich im Treppenhaus roch nach nassem Hund. An den trockenen Stellen hatten sich Salzflecken gebildet. Der Hauswart nahm jeweils zwei Stufen auf einmal, Gertrud versuchte, ihm zu folgen.
«Haben Sie Frau Aebischer gekannt?» fragte Gertrud, etwas ausser Atem geraten.
«Ich habe sie bei der Wohnungsübergabe gesehen. Und das ist auch schon etwa zwei Jahre her.» Er schloss die Türe auf. «Ich lasse sie jetzt lieber allein. Ich bin im Keller. Die Heizung ist ausgestiegen. Sie finden mich unten, wenn sie fertig sind.»
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