20.4.2006

Folge 41

Von Sabina Altermatt um 00:03 [ 9. Starke Frauen ]
Gertrud setzte sich an ihren Schreibtisch und versuchte, ruhig durchzuatmen. Paris schien ihr bereits weit entfernt. Oder noch schlimmer, sie fühlte sich, als wäre sie gar nie weg gewesen. Und dies nach einem einzigen Tag Polizeiarbeit.
Dieser Aebischer hatte ihr die Laune verdorben mit seinem Getue. Und ihre guten Vorsätze waren auch dahin. Sie bereute bereits, dass sie die Nikotinkaugummis weggeworfen hatte. Zum Glück lag die nächste Apotheke ganz in der Nähe.
Doch es waren nicht nur die Provokationen, die ihr zu schaffen machten. Vor allem die Unbeteiligtheit des Bruders hatte sie schockiert. Dass seine Schwester was mit einem Mann gehabt hatte, schien ihn mehr zu irritieren als ihr Tod. Gertrud hatte selber eine Schwester. Das war auch nicht immer einfach. Aber gerade so?
Sie suchte im Polizeicomputer nach Marion Tobler. Doch sie fand nichts. Nicht mal eine Parkbusse. Ein unbeschriebenes Blatt.
«Nehmen Sie mich mit?» Sie hatte Mancini gar nicht ins Büro kommen gehört. Er stellte eine Tasse Kaffe vor sie hin.
«Ich weiss nicht, ob das so gut wäre.»
«Ich würde mich zurückhalten, versprochen.» Die Art wie er sie anschaute, erinnerte sie an einen Hund.
«Ich denke, das ist besser von Frau zu Frau. Wenn sie die Freundin von Andrea Aebischer war, dann hat sie sicher einiges zu erzählen.»
Mancini sackte sichtlich in sich zusammen. «Und was ist nun mit Frau van der Meer? War sie es oder nicht?» versuchte er Gertrud in ein Gespräch zu verwickeln.
«Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht.» Sie schaltete den Computer ab.
«Übrigens, ich bin da an einem Seifenfabrikanten dran. Der stellt Seifen mit genau denselben Ölen her, die wir auf dem Mantel gefunden haben. Ich werd dem heute einen Besuch abstatten.»
«Das ist ja prima, Mancini. Tun sie das.»
Er wirkte wieder etwas grösser.
«Und nächstes Mal sind Sie wieder dabei.»
Mancini strahlte und Gertrud bedauerte sogleich ihre Worte.


Kommentare

Columbo
2006-04-20 05:41:52

Mong diöö, wie unser geschätzter Kollege Hercule sagen würde, wenn er schon aus den Federn wäre, das ist ja wirklich der Gipfel der Frechheit; da lässt doch tatsächlich so ein Untersuchungshäftling, dessen Antypathie für unsere Ordnungshüter ja sozusagen in der Natur der Sache liegt, jede Rücksicht auf den eben erst wiederhergestellten delikaten Seelenfrieden unserer armen Gertrud vermissen. Also wirklich, pfui! Wir können nur hoffen, dass Frau Kommissarin es nicht eines Tages mit wirklich hartgesottenen Jungs zu tun bekommt, das könnte glatt dazu führen, dass sie selbst eine Zeit lang die Aussicht vom Burghölzli aus geniessen muss.

Stephan's Reaktion müssen wir wohl differenziert betrachten. Zum einen ist der Tod seiner Schwester, so schockierend er auch gewesen sein mag, old news, besonders im Vergleich zur Schwangerschaft, von der er zum ersten Mal hört. Möglicherweise hat er auch ganz bewusst den "coolen Typen" raushängen lassen, was ja in seiner Klugscheisserei und dem überheblichen Getue deutlich zum Ausdruck kam. Nur die für ihn absolut unerwartete Nachricht, dass Andrea es auch mit den Männern hatte, hat wenigstens für einen Moment seine Maske durchbrochen. Und schussendlich ist es auch fast unmöglich, zu sagen, was denn in dem, was vom Gehirn so eines Junkies übrig ist, so vorgeht.

Keine einzige Parkbusse? In Zürich?? Na ja, vielleicht ist Marion genauso eine passionierte Trambenutzerin wie Gertrud. Das wäre dann auch gleich ein gutes Thema, um ein Gespräch zu beginnen.

Der arme Sando; so langsam muss der sich wirklich vorkommen wie ein Hündchen, das mal an der kurzen und mal an der etwas längeren Leine gehalten wird - und in ganz seltenen Fällen sogar mit Frauchen raus in die grosse weite Welt darf. Scheint es nur mir so, dass Frau Kommissarin ihn hauptsächlich als eher notwendiges Übel betrachtet? Ausser, wenn's um unspektakuläre Fleissarbeit im Hintergrund geht, natürlich. Gertrud könnte sich ruhig mal ein wenig an seiner Arbeitsweise orientieren, insbesondere bezüglich seinem im Vergleich direkteren Auftritt im Gespräch mit potentiellen Verdächtigen. Ich könnte mir vorstellen, dass der gute Mancini bei Marion einiges erreichen könnte, falls Gertrud's touchy - feely approach nicht zum Ziel führt.

Andererseits muss natürlich auch jemand der Sache mit den Badeölen nachgehen, und da scheint Sandro ja auf einer heissen Spur zu sein. Wenn wir Glück haben, werden die gefundenen Substanzen nur in ganz wenigen, exclusiven Produkten verwendet, die in höchstens einem halben Duzend Geschäfte verkauft werden, wo das Personal auch noch alle Kunden persönlich kennt.

Ist eigentlich mal jemand der Herkunft des Bademantels nachgegangen? Das war ja ein exclusives, handgenähtes Exemplar, das wohl nicht unbedingt im Migros - Ausverkauf tausendfach über den Ladentisch geht. So gesehen, würde für einmal die Verwendung eines nicht alltäglichen Badeöls sogar ins Bild passen.

Aber vorläufig können wir nur abwarten, was denn Marion so zu sagen hat. Und dann ist morgen auch noch Freitag, und meine bisherige Erfahrung lässt mich messerscharf kombinieren, dass uns Sabina einmal mehr einen Cliffhanger erster Güte liefern wird, der unsere malträtierten grauen Zellen garantiert um die wohlverdiente Wochenend - Ruhe bringt.












Dr. Watson
2006-04-20 07:22:13

Columbo hat eigentlich schon fast alles gesagt, was es zu sagen gibt, ausser einem von Herzen kommenden "excuse-moi, Hercule" meinerseits! Als Insider konnte ich mir einen kleinen Hinweis auf die wallonische Sprache nicht verkneifen (zumal es auch H.P. ein Anliegen ist, sich vom grossen Bruder in Süden abzugrenzen) und das hat offenbar so einiges ausgelöst...

Hercule wirkt auf jeden Fall sehr glaubwürdig und hat ja mit meiner Heimat England enge Beziehungen.

Ja, und Mancini täte vielleicht wirklich gut daran, sich nach einem anderen Dezernat umzuschauen, hier wird er nur verheizt.

Hercule Poirot
2006-04-20 07:47:24

Mon diöö, um den Erwartungen des verehrten Columbo gerecht zu werden (obwohl, nach Dr. Watsons Hinweis auf meine Unfähigkeit den von mir geliebten wallisische Dialekt zu sprechen, wollte ich auf keinem Fall mehr mit französisch auffahren ;-) ).

Die Gertrud als Komissarin erritiert mich ein wenig. Zur Hauptsache verbringt sie ihre Arbeitszeit mit Tramfahren, schaut ab und zu in den Computer, und macht sich so ihre Gedanken. Der wirkliche Ermittler scheint mir in diesem Fall doch eher der Sandro Mancini. Der trägt die Indizien zusammen, welche Gertrud dann in ihre Gedanken einfliessen lässt. ts, ts, ts. Und ich dachte immer, die Ermittlungen laufen eher so wie bei CSI-Miami.

Auch kann ich ihre Haltung gegenüber dem Stephan Aebischer nicht ganz nachvllziehen. Nach jahrelanger Polizeiarbeit kennt sie doch sicher die Verhaltensmuster eines Drogendealers im Knast, welcher selber auf dem Aff ist und sich mit kleinen Dosen Methi knapp über Wasser halten kann. Was interessieren da, wie Columbo richtig gesagt hat, alte News über eine tote Schwester, wenn die Gedanken dem nächsten Flash hinterherjagen. Und mal ehrlich, der Stephan war seinem Getue nach auf dem Aff (Entzugserscheinungen).

Auch gebe ich meinem Vorkommentatoren Columbo recht. Ich denke dass im Fall Marion Tobler eher eine leicht burschikose Befragungsmethodik zum gewünschten Erfolg führt. Oder ein Zweiergespann? Der Mancini haut drauf und versucht zu provozieren, und wenn dies Frau Tobler emotional aufgewühlt hat kommt die softe Gertrud und bietet ihr Ohr an, um der trauernden Marion zuhören zu können.

Im übrigen: Getrud, du scheinst mir nahe an einem Burnout! Irgendwie fehlt mir die emotionale Distanz zum Fall. Du steckst da ziemlich tief drinn und wenn du dich nicht zu schützen vermagst, gibt das ein wahrliches Flammeninferno

Hercule Poirot @ Dr. Watson
2006-04-20 07:54:01

Werter Dr. Watson
Besten Dank für euer excuse-moi. Aber glaubt mir, dies ist in keiner weise notwendig, bin ich mir doch ganz andere Anfeindungen gewohnt und erlebe eure Insiderhinweise als konstruktiv, habe ich für meinen täglichen Überlebenskampf hier in der Ostschweiz doch schon lange nach einem französisch - wallonischen Übersetzer im Internet gesucht ;-). Mein leben wird dadurch um einige leichter. Aber wie ihr aus meinem obigen Kommentar seht, habe ich auch heute morgen schon wieder ein erhebliches Durcheinander mit dem wallonischen und wallisischen.

Wie bereits gesagt, ich hätte besser den Derrick ausgesucht :-)

Columbo
2006-04-20 08:49:30

Danke für die Blumen, scher Hercule. Ich nehme auch an, dass Gertrud und Mancini früher oder später gemeinsam mit Marion reden; dass Frau Kommissarin den Sandro ganz allein von der Leine lässt, glaube ich nicht. Und die "Good cop, bad cop" Routine hat sich ja schon in so manchem (literarischen / cinemastischen) Fall bewährt.

Bezüglich Gertrud's Arbeitsweise sollten wir aber der Sabina die berühmte künstlerische Freiheit zugestehen. Es sind in der Literatur (oder auch nur auf dem Bildschirm) ja oft die etwas exzentrischen (neeiin, ich denk da an niemand bestimmten, ganz ehrlich), zum Einzelkämpfertum neigenden Ermittler mit vielleicht nicht nur angenehmen Seiten, die Farbe und Abwechslung in die (fiktive) Verbrecherjagt bringen. So ganz realistisch, mit Unmengen von Aktenstudium und Abklärungen über Computer und Telefon, das gäbe dann doch einen etwas gar langweiligen Lesestoff.

Unter diesem Aspekt sehe ich auch Gertrud's Selbstzweifel und Gemütsschwankungen als durchaus willkommene Einblicke in ihre Persönlichkeit; wenn sie völlig gefühllos durch den Fall marschieren würde, ohne dass ihr persönlicher Hintergrund hie und da ein wenig eine Rolle spielt, wäre sie beliebig austauschbar, und das wär uns dann ja auch wieder nicht recht. Ich bleib aber dabei; manchmal (wie heute) scheint sie mir schon ein wenig allzu sensibel und empfindlich.

A propos CSI: Wir waren wohl grad mit der Gertrud im Tram, als das Kriminallabor die coolen blauen Lampen hervorgeholt hat und zu heisser Musik mit halsbrecherischen virtuellen Kamerafahrten durch Andrea's Körper gedüst ist :)


Hercule Poirot @ Columbo
2006-04-20 10:35:06

Ja genau die blauen Lampen meine ich. Die sind echt cool (nicht bloss vom Farbton her) und bringen doch immer wieder Erstaundliches ans, im wahrsten Sinne, Licht. Was würde die Gertrud doch dafür geben. Einmal Andreas Körper ins blaue Licht getaucht, ein wenig konzentriert drein schauen (natürlich die coole Klarsichtschutzbrille vor den Augen, wobei mir noch heute nicht klar ist wofür die eigentlich sind?), trendigen Sound hören und siehe da, auf einmal erscheint am Unterschenkel von Andrea die unsichtbare Handschrift von ..., welche da mit DNA hingeschrieben hat:" ICH BIN DER MÖRDER sagt es aber keine weiter."

Nein, nein, da habt ihr mich falsch verstanden mein Freund. Ich möchte in keiner Weise Sabinas Schreibstil, oder ihre Ausarbeitung der Protagonisten, kritisieren. Die sind gut so, interessant und mit Ecken, so sollen sie bleiben. Ich habe da nur kurz mal einen Part im Krimi übernommen, so als Kollege von Gertrud eben, der vom Büro nebenan so seine Beobachtungen macht. Mittlerweile habe ich mich auch wieder ausgeklinkt.

Columbo
2006-04-20 12:16:25

Ja ja, schon dumm, dass in Zürich die ermittelnde Kommissarin nicht auch gleich noch als wissenschaftliche Expertin auf sämtlichen Gebieten im Labor herumwuselt. Muss schon deprimierend sein, wenn man den alles entscheidenden Hinweis nicht selber entdeckt (möglichst von dramatischer Musik unterlegt), sondern von so einem weiss bekittelten Hornbrillenträger übers Telefon erfährt, dass er in tagelanger mühseliger Suche unterm Mikroskop den Durchbruch geschafft habe.

(Die Klarsicht – Brillen sollen scheint's die für Auge gefährlichen Wellenlängen der UV - Lampen filtern, ähnlich wie die UV Filter für Kameralinsen.)

Geschätzter Hercule, ich hab, glaub ich, deinen freundschaftlichen Hinweis an Gertrud schon richtig interpretiert, als aus echter Besorgnis hervorgehender kollegialer Ratschlag von einem Mörderjäger - Schreibtisch zum anderen. Nein, mir erschien nur bei nochmaligem Studium mein eigener erster Kommentar etwas nörgeliger, als er eigentlich gedacht war. Da musste ich dann schon festhalten, dass mein gelegentliches Kopfschütteln über Gertruds Eigenheiten nicht als negatives Feedback zu Sabina's Darstellung unserer Heldin gedacht ist. Oo Conträäre, eine Protagonistin, die auch mal Anlass zu kritischer Diskussion gibt, ist allemal interessanter als ein Superheld ohne Fehl und Tadel.


monk - [at] fbi.com - http://82865
2006-04-20 13:53:45

dear good nose friends
chers fins limiers
queridos buen olfatos
es ist mir bewusst, dass ich in fachkreisen nur geduldet werde und meine meinung nach ausscheiden au dem polizeidienst nicht mehr viel wert beigemessen wird, trotzdem möchte ich auf ein etwas ältere tatsache zurück kommen
den 'kapuzen killer' - da kommt mir noch eine tatsache in den sinn, die sich mir letzte woche auf einer sondierreise bestätigt hat und die euch keine freude bereiten wird: das traditionelle gewand von marokkanern ist eine weite kutte mit kapuze. es soll ebenfalls (beduinen) stämme geben, die blau gewandet so rum spazieren... ob sie allerdings in ihren souks auch bademäntel herstellen, kann ich nicht fotografisch beweisen - aus hygienischen gründen schaffte ich es höchstens bis zum vorzimmerbrunnen der koutoubia moschee.
ich will dem lieben kerim ja auf keinen fall eines auswischen, müssen wir doch dankbar sein, dass er unsere gertrud mit gemüse getränktem griess (couscous) versorgt (lieber kollege colombo, ihr hinweis mit dem harten job und der ungesunden ernährung hat mich zu tiefst berührt. meistens bin ich so damit beschäftigt, den schmutz von unserer gefährdeten gesellschaft fern zu halten, dass mir solche wichtigen details entgehen)
ABER möglicherweise hoffte er, so zu einem längeren legalen aufenthalt in der schweiz zu kommen,
ODER jemand aus seiner weitläufigen famillie wollte unser neu geordnetes justizsystem prüfen... who knows?
am sympathisten wär mir allerdings das auftauchen eines schlecht integrierten beduinen, dieser herausforderung könnten wir uns problemlos stellen

à vous de jouer....

ein anderes indiz macht mir momentan noch sehr zu schaffen und ich denke auch, eine saubere lösung in sicht zu haben. da ich eure geduld für heute aber genügend strapazierte, mehr darüber morgen....

Columbo
2006-04-20 14:20:34

Eine hochinteressante Theorie, lieber Monk. Und nur keine falsche Bescheidenheit - bei den verzwickten Wendungen, die dieser Fall dauernd zu nehmen pflegt, sind wir dringend auf jede Verstärkung angewiesen. Und wenn ich auch mit deinen Fällen nicht so vertraut bin, weiss ich doch, dass du eine Reihe beachtlicher Erfolge vorzuweisen hast.

Wie gesagt, deine Theorie hat da einiges für sich; und wenn man tief genug gräbt, kämen da sicher allerhand Motive zum Vorschein, die auf den ersten Blick nicht so offensichtlich sind. Wenn wir jetzt noch das Flucht – Kamel finden, sind die Beduinen geliefert.

Bin schon gespannt auf deine Überlegungen zu diesem anderen Indiz - für saubere Lösungen bin ich immer zu haben.


Special Agent Gibbs - leroy.gibbs [at] ncis.gov
2006-04-20 15:20:20

Mir taucht hier noch eine kleine frage auf, muss bei einem verhör nicht noch eine 2 Person in Raum oder hinter dem verspiegleten scheibe stehen, also das nicht eine person die vernehmung durchführen darf.

Also Gedrud möcht ich nicht umbedingt als chefin haben, ich weiss das ich schon ab und zu underträglich bin zu meinem team, aber Gedru die topt mich ja.
Vor dem armen Sandro hat sie Null respekt, dabei sollten die doch eher als team arbeiten.

Hercule Poirot
2006-04-20 16:04:25

Meine Herren, ihre Gedanken in Ehren. Passt aber bloss auf, dass Zürich nun nicht auch noch einen rassistischen, fremdenfeindlichen Fall bei der Polizei bekommt. Nach den Vorfällen beim Sozialdepartement von Monika Stocker (horrende Kosten für Pflegekinder im Schweinekäfig + Szialbetrug), und dem nun fristlos entlassenen Steueramtschef Andreas Simmen, warten die gierigen Skandaljournalisten gerade noch auf einen Fall bei der KAPO, in welchem nette Sans Papier fälschlicherweise Verbrechen bezichtigt werden.

Anzumerken bleibt grundsätzlich aber auch von meiner Seite, dass der Gedankengang, von euch lieber Monk, einfach genial ist. Ein wichtiges und nicht unwesentliches Detail wurde dabei aber vergessen und das stimmt mich nachdenklich: Ein Beduine in einem Kapuzenumhang hätte die Tat nie und nimmer mit einer billigen Figur begangen. Nein. Für seine Taten hätte ein marokanischer Beduine ausschliesslich die Waffe seiner Ahnen verwendet; den vertrauten Kurz-Krummsäbel. Eine Waffe, welche auch die Assassinen für ihre Morde bestens einzusetzen wussten. Und wenn wir schon beim Thema sind, hat die Sache etwa mit der Geheimloge dieser sagenumwogenen Assassinen zu tun. Steht hinter den Morden an Andrea und Christiaan etwa gar eine globale Verschwörung? Die Ergreifung der Weltmacht durch dunkle Gestalten? Und was hat da denn schon wieder das Sozialdepartement von Monika stocker damit zu tun? Mein Gott, die SP hat in Zürich wahrlich ein Problem!

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