24.4.2006

Folge 43

Von Sabina Altermatt um 00:03 [ 9. Starke Frauen ]
Wiesenschaumkraut
Der Garten lag am Rand der Anlage. Er war nicht so herausgeputzt wie die anderen. Anstelle des Einheitsgrüns wuchs hier eine Blumenwiese mit Gänseblümchen, Primeln und lilafarbenem Wiesenschaumkraut. Auch fehlte die Fahne. Gertrud verstand nicht ganz, wieso die Leute den Patriotismus in ihren Schrebergärten auslebten. War dies das letzte Refugium für nationalistische Gefühle? Oder musste man sich vom anderen abgrenzen, weil man so dicht aufeinander war? Doch auf den meisten Flaggen war ohnehin das Schweizer Kreuz zu sehen, gefolgt von ein paar kantonalen Wappen und einigen wenigen Exoten wie der Stier auf feurig rotem Grund.
Die Frau kniete in der Erde. Sie trug ein ärmelloses Shirt und orange Hosen. Als sie Gertrud sah, stand sie auf und kam ihr entgegen. Sie reichte ihr den Ellenbogen zur Begrüssung und wischte mit dem Handrücken den Schweiss von der Stirn.
«Sie sind die Kommissarin.»
Gertrud schaute sie fragend an.
«Sie sind doch von der Polizei, oder? Eine Mitbewohnerin hat mich angerufen.» Sie drehte sich leicht und Gertrud sah das Handy, das hinten in ihrer Hosentasche steckte.
«Wollen wir uns nicht setzen?» Sie deutete auf eine kleine Pergola neben dem Holzhäuschen. «Ich wasch mir nur schnell die Hände.» Sie ging zum Brunnen, schöpfte mit beiden Händen Wasser, warf es sich ins Gesicht und über den Nacken. Dann tauchte sie beide Arme bis zu den Ellenbogen hinein. Ihre Bewegungen waren eckig und kräftig. Sie hatten etwas Jungenhaftes. Gertrud überlegte. Kurze schwarze Haare, burschikos. Das waren doch die Worte von Frau van der Meer.
«Den müssen Sie unbedingt versuchen. Ist noch vom letzten Jahr.» Marion Tobler stellte ihr ein Glas Holundersirup hin.
«Sie waren vor ein paar Tagen bei Frau van der Meer.» Die junge Frau nickte. «Und haben sie gefragt, ob sie wisse, dass ihr Mann mit Andrea Aebischer ein Verhältnis hatte und dass sie jetzt tot sei.»
«Hat Ihnen das Frau van der Meer erzählt?»
«Ja.»
«Interessant.»
«Wieso?»
«Ich habe es etwas anders in Erinnerung.»
Gertrud nahm einen grossen Schluck Sirup. Er schmeckte ausgezeichnet.


Kommentare

Columbo - frank_columbo [at] hotmail.com
2006-04-24 04:23:15

Mmmmm, Sirup ... oops, ich sollte mich wirklich nicht so leicht ablenken lassen.

Ich muss leider sagen, dass Gertrud's Verhalten mich wieder einmal staunen lässt. Natürlich will ich ihr nicht drein reden; ich lasse mir ja auch nicht gern sagen, wie ich meine Arbeit zu tun habe. Aber ich frage mich schon, weshalb sie der Marion gleich unter die Nase reibt, was Frau VdM berichtet hat. Hört man sich in solchen Fällen nicht eher erst mal an, was die verschiedenen (potenziell) Beteiligten zu sagen haben; möglichst ohne durchblicken zu lassen, was man von anderen Personen erfahren hat? Es lässt sich ja schwer abschätzen, wie solche Informationen die jeweilige Aussage beeinflussen.

Ich persönlich hätte mir, wie gesagt, erst mal in aller Ruhe Marion's Version angehört, um dann allfälligen Widersprüchen diskret nachzugehen. Oft lässt sich duch weitere Ermittlungen ein Bild darüber machen, wer schlussendlich in welchen Details die Wahrheit wie zurechtgebogen hat. Wenn man dann den betroffenen Personen diese Widersprüche um die Ohren haut (rein bildlich gesprochen natürlich), lässt sich nicht selten eine ehrliche, weil unvorbereitete, Reaktion provozieren, die uns der Lösung des Falls ein gutes Stück näher bringt.

Na ja, unterstellen wir unserer Heldin mal, dass sie schon weiss, was sie tut. Vielleicht ist ihre Strategie ja auch einfach derart genial, dass ich schlicht noch nicht dahinter gekommen bin.

Ich bin jetzt jedenfalls mal gespannt, was uns Marion für eine Version der Ereignisse auftischt (apropos auftischen: Ich nähme dann gern noch ein Glas von dem yummie Sirup). Zumindest scheint sich da mein zunächst grundloser Verdacht, dass Lisa VdM's Darstellung nicht zwingend der Wahrheit entspricht, zu bestätigen. Aber nichtsdestotrotz tun wir wohl gut daran, auch Marion's Version, wie immer die auch lauten mag, eine gesunde Portion Misstrauen entgegen zu bringen. Bis jetzt ist noch nichts passiert, was sie von meinem Verdacht bezüglich des Mordes an Christiaan VdM entlasten würde.

Also, Gertrud, ich wünsch dir mit deinem "Von Frau zu Frau" Ansatz viel Erfolg, aber das heisst ja nicht, dass du der Marion gleich alle bisherigen Erkenntnisse auf den Tisch legen musst. Bei meiner Arbeit hat sich die "Ich stelle hier die Fragen" Methode bisher ganz gut bewährt.








Hercule Poirot
2006-04-24 07:41:50

Ja, ja, ja, und wie weiter? ohhh man, immer diese Zückerli, und den ganzen Tag ist man mit Fantasieren beschäftigt! Zum glück ist heute nicht Freitag...

Dachte ich's mir doch. Wäre auch zu einfach gewesen wenn Marion Tobler beim auftauchen von Gertrud diese mit der Heckenschere hätte tracktieren wollen. Ich 50 Min. Krimi auf der ARD würde Marion Tobler jetzt das Weite suchen und irgend ein freundlicher Mensch würde Gertrud helfen, Marion dingfest zu machen. Fertig, Schluss, Aus, Amen.
Aber nicht so bei Sabina. Ich spüre es, wir bekommen noch einen drauf. Gut so, irgend eine Motivation braucht der Mensch doch um Morgens aus dem Bett zu steigen, der Arbeitsplatz alleine kanns nicht sein. Ich muss es wieder einmal los werden, ich find den Krimi toll, die Protagonisten gut ausgearbeitet und unerwartete Wendungen gibts auch. Ich bin gespannt auf Morgen

euer Hercule Poirot

Dr. Watson
2006-04-24 08:03:08

Endlich mal jemand, der ebenfalls die "Flaggen-Frage" zu stellen wagt. Meine sonst sehr "open-minded" Kollegen vertreten strikt die Meinung, dass es zum Beispiel in Schulhöfen ein unveräusserliches Menschenrecht sein muss, seine Nationalität mit einem plakativ getragenen Schweizerkreuz zur Schau stellen zu müssen und weisen meinen Verdacht, das könnte nach Ausgrenzung aussehen, weit zurück.

Bei der Schrebergartenkolonie, an der ich auf meinem Weg zur Arbeit allmorgendlich vorbeikomme, sind die Schweizerfahnen übrigens interessanterweise keineswegs in der Mehrheit. Die meisten Fahnen zeigen Kantonswappen (wobei kaum ein Zürcher Wappen dabei ist), dann gibt es zwei italienische Trikoloren und vielleicht ein oder zwei Schweizerfahnen. Unidentifizierbare "Exoten" habe ich noch keine ausgemacht.

Holundersirup, mmmh, fein, wahrscheinlich eine Erinnerung an die Osterferien der Autorin in Obstalden. Aber so richtig gut schmeckt er mir nur, während man etwas müde, aber glücklich nach einer Wanderung auf's Postauto wartet.

Ist ja auch superschön dort, momoll. Muss auch mal die Glarner Alpen aus der Nähe erkunden, bis jetzt kenne ich sie nur als "Fata Morgana", wenn wieder einmal Föhnlage ist und ich versuche, das Vrenelisgärtli zu entdecken (welches ja offenbar auch immer weniger von Schnee bedeckt ist).

Wie war es übrigens bei der Lesung? Jaja, ich weiss, ich hätte ja selber kommen können...

Columbo
2006-04-24 09:49:16

Ach ja, die Lesung war ja gestern ... hab ganz vergessen, danach zu fragen *schäm*. In der Tat, ihr privilegierten, die daran teilgenommen habt, wie war's?

Ich stimme dir da voll und ganz zu, scher Hercule; die Sabina macht's uns wirklich nicht einfach. Da taucht eine neue Hauptverdächtige auf, die nach allen Regeln der Logik zumindest den Christiaan kaltblütigst ins Jenseits befördert haben könnte; und gerade wenn sich unsereiner langsam sicher ist, dass diese Marion nicht ganz sauber ist, wird uns die (vermeintliche?) Bösewichtin als so richtig sympathischer Mensch präsentiert, und wir fragen uns einmal mehr, ob wir mit unseren Vermutungen und Spekulationen nicht vielleicht doch daneben liegen.

Ich bin jedenfalls auch froh, dass wir morgen schon mehr erfahren. Hoffentlich behindert das Sechseläuten Gertrud's Arbeit nicht allzu sehr. Man weiss ja, wie das ist – ausgerechnet an solchen Tagen müsste man ganz dringend jemanden sprechen, vielleicht einen Zeugen befragen, oder sich nochmal im Labor nach der einen oder anderen Einzelheit erkundigen - und niemand ist da; jeder ist "irgendwo am Fest" und auf Teufel komm raus nicht zu erreichen ...

Monk - [at] fbi.com
2006-04-24 10:14:29

dear good nose friends
chers fins limiers
queridos buen olfatos
mein geschätzter kollege columbo spricht mir wieder einmal aus der seele: schon länger fällt mir auf, dass gert-rute bei frauen andere masstäbe ansetzt als bei männern. (armer sandro auch scheint ihre beobachtungsgabe beim schwachen geschlecht bedenklich zu versagen. so wurde uns in keiner weise berichtet, wie die MUTTER von marion gebaut ist (evtl. auch burschikos? stark?) - verhinderte schwiegermütter in spe können genau so gefährlich sein, wie legalisierte. vielleicht wollte sie ja, dass die gene des marion-andrea-paars in IHRER familie bleiben.

ich will nicht weiter an fehlenden details herumnörgeln z.b.
- wurde jetzt der liebe christian mit einer STEINfigur zum flügelifassen gezwungen oder war es doch eine PLASTIK? steinplastik ist - nach meiner in fachkreisen nicht immer geschätzten meinung - einfach falsch. eine steinsulptur kann tatsächlich ganz allein zu immerwährender migräne verhelfen, wohingegen eine figur aus plastik mit irgend etwas gefüllt sein müsste (drogen?? - wir sprachen heute noch nicht von den marokkanern bzw beduinen connection!!)

- warum ist eigentlich der liebe sandro vor dem österlichen maigret-ausflug hinter gertrud an den bahnhof gedüst? ist mir da etwas entgangen? ich hab keine erklärung dafür, denn es ging wohl kaum darum, seine chefin vor einem amtsmissbrauch und dem verhindern einer beamtlichen handlung (vorzeigen ihres ausweises zur verhütung der schwiegersöhhnlichen fremdenpolizeikontrolle) zu bewahren. sandro ist inzwischen punkto intuition zwar beinahe ins weibliche lager aufgerückt (na ja, ein sensibler italo schafft das ja spielend), aber das konnte er unmöglich vorausahnen....

und wenn ich schon leicht zögerlich gemässigte kritik anbringe, soll jetzt auch mal öffentlich diskutiert werden, was mir seit wochen auffällt:
trudeli ist bei den aussagen von frauen erstaunlich leichtgläubig. kaum verdreht eine etwas die augen oder bietet ihr irgend einen holundersaft an, schmilzt ihre antrainierte misstrauigkeit (ich hoffe doch sehr, das wird in der kriminalistischen ausbildung irgendwo vermittelt) wie badeöl im zürichsee.

konkret: was ist eigentlich mit der zweit-tatzeugin, die sekretärin von unserem so unappetitlich abgetretenen christian? wer sagt uns denn, dass sie nicht auch begehrlichen blickes auf den charmanten faustschlag-empfänger schielte? und natürlich gehörige eifersucht empfand, weil die bademantelbewandete andrea mit ihren weiterbildungsforderungen ungehinderten zugang zum chef-sessel (ich möchte jetzt wirklich nicht andere möbelstücke aus dem ikea-katalog zitieren) hatte, derweil - so hab ich mir sagen lassen - heutzutage sekretärinnen nicht mehr so dringend im heiligen raum sondern VOR der drachenhöhle benötigt werden. seit die herren chefs ja ihre berichte selber schreiben, kann das ziemlich trostlos sein und da ist der griff zur stein/plastikskulptur nicht abwegig.
und kapuzentragende killer zu erfinden übersteigt sicher nicht die intelligenz einer ausgezeichneten fachkraft des sozialamtes.

ich könnte meine ausführungen noch weiter untermauern, habe jedoch eure wertvolle zeit schon zu lange mit meinen unbedeutenden überlegungen beansprucht.

hasta un otro dia...

Columbo
2006-04-24 11:01:23

Das sind einige interessante Gedanken, mein lieber Monk. Gemäss meinem kleinen schwarzen Notizbuch ist der Mancini übrigens zum Bahnhof gedüst, um Gertrud die frohe Kunde zu überbringen, man habe Andrea's Bruder gefunden. Das hat sie (und wir) nach ihrer Rückkehr erfahren.

Das mit der Sekretärin ist mir zwischendurch auch durch den Kopf gegangen. Allerdings käme sie mir eher als Verdächtige zum Mord an Andrea in Frage (aus dem von dir erwähnten Motiv; Eifersucht auf deren über berufliche Aspekte hinausgehendes Verhältnis zum Chef). Es wird jedoch nirgends erwähnt, dass sich diese Sekretärin und Andrea besonders nahe standen, so dass es eher unwahrscheinlich erscheint, dass die beiden sich jemals in für so einen "Ertränk – Mord" notwendigen Abgeschiedenheit getroffen haben. Ein Motiv, den Christiaan mittels Steinfigur (Statue? Plastik? Das sollen mal die Germanisten entscheiden) aus dem Weg zu räumen, sehe ich bei der Sekretärin hingegen nicht; vielmehr wäre ihr doch nach Andrea's Ableben der gewünschte "persönliche" Zugang zum Chef eher offen gestanden. Von Frau VdM wissen wir ja, dass der Herr Gemahl kein Kind von Traurigkeit war und solchen Advancen sicher nicht abgeneigt gewesen wäre. Gerade in so einer Situation lässt man(n) sich ja gerne trösten ...

Aber man weiss ja nie, mit was für Wendungen Sabina noch aufwartet; es kann sicher nicht schaden, alle irgendwie Beteiligten zumindest aus dem Augenwinkel heraus weiter zu beobachten.

Stimmt schon, ein wenig mehr Distanz wäre der Gertrud manchmal schon zu wünschen. Ich setze aber mal voraus, dass sie die verschiedenen Aussagen durchaus kritisch zu würdigen weiss. Und Marion hat sie ja eben erst getroffen, wir haben noch keine Ahnung, wie Frau Kommissarin auf deren Geschichte reagiert. Und vergessen wir nicht; wenn uns die Gertrud immer alle ihre Überlegungen, ihre Zweifel, ungefiltert ausbreiten würde, hätten wir ja nix mehr zu spekulieren :-)


Inspektor Fox - geofox [at] gmx.ch
2006-04-24 11:45:01

Wir hoffen doch für unsere liebe Kollegin Gertrud, dass ihr der Holundersirup gut bekommt und dass er keine unerlaubten Substanzen (siehe Titel der Geschichte) enthält!


Columbo
2006-04-24 12:56:57

*shock* *horror* mein lieber Fox, du hast ja völlig recht – wenn an unserer Gift – Theorie von letzter Woche etwas dran ist und Marion wirklich dienige welche ist, dann ist unser Trudchen heute vielleicht doch etwas zu vertrauensselig gewesen. Nicht auszudenken, wenn der arme Mancini nicht nur den Fall im Alleingang aufklären, sondern auch noch seine Chefin rächen müsste ...

Special Agent Gibbs - leroy.gibbs [at] ncis.gov
2006-04-24 14:07:08

Hmm @ Columbo
glaub ich nicht, weil sie ja nicht alleine im Garten ist sondern auch leute im nachbar garten sind.
Auch weiss ja der Sandro das gerdrud Marion besuchen wollte.
Ich glaub auch langsam der Sandro würd den fall schnell lösen als Gerdud.

Was mich wundert wieso Gerdrud die mitbewohnerin nach der handy nummer gefragt hat, also einfach mal gefragt hat ob sie ein handy habe und ob sie es dabei hät.

Wieso bestellt sie Frau Tobler nicht aufs revier, währe für sie doch einfacher und sie könnt in dieser zeit wo sie arbeitet weitere Indizien nachgehen, w.B. badeöl, anstelle in Zürich von einem ort zum nderem Ort rumzutuckern.

Wie hat Gerdrud den posten überhaupt bekommen?
Will man mit diesem fall andeuten das die Zürcher Polizei in der amateur liga spielt?

Monk - [at] fbi.com
2006-04-24 14:11:06

*schäm* - ja mein lieber columbo, daran, dass die sekretärin nach andreas sudäinem (neue deutsche rechtschreibung) ableben keinen grund zum weiter meucheln hatte, dachte ich zu wenig.
anzunehmen, dass sie in geballter leidenschaft zur stein-plastik-keule griff dünkt mich jetzt auch ein wenig konstruiert. (bestürzt stell ich fest, dass meine ehemaligen vorgesetzten meine kriminalistische un-fähigkeit zu recht aufführten)
- aber ich bleibe dran. mit eurer unterstützung kann ich mich eventuell noch steigern, oder mich so weit einmischen, dass mich bei der 60. folge auch noch ein sonnenstrahl des erfolges trifft - wenn auch zufällig

Columbo
2006-04-24 14:59:19

Stimmt auch wieder, Agent Gibbs, das würde den Rivella trinkenden Mitgärtnern sicher auffallen, wenn Frau Kommissarin plötzlich Gesicht voran in die Gänseblümchen taucht (Und ich hab immer gemeint, "Pushing the daisies" sei nur ein Sprichwort). Ok, wenn das Gift wirklich so unnachweisbar ist, könnte es natürlich ein Schwächeanfall sein; es ist ja bekannt, dass die Gertrud ziemlich unter Druck steht, Familienstress hat, sich dauernd mit dem lästigen Assistenten herumschlagen muss; und vom ungesunden Essen ganz zu schweigen. Und dann reden auch noch fortwährend diese ausländischen "Kollegen" mit ach so wohlmeinenden Ratschlägen drein. Da kann einen schon der Schlag treffen, auch wenn's mitten im Gartenidyll ist.

Aber Sabina wird uns ja wohl kaum auf der Zielgeraden unserer Heldin berauben.

Ja, geschätzter Monk, unbedingt dran bleiben. Wie gesagt, in so einem verzwickten Fall brauchen wir gegenseitig jede Unterstützung, jede neue Idee; es gibt ja genügend Fälle, in denen vermeintlich abwegige Lösungsansätze zum Ziel geführt haben. Und ich könnte mir gut vorstellen, dass, Sabina sei Dank, die Sache noch verzwickter ist, als wir uns alle träumen liessen, und Gertrud mit ihrer Genialität sich verdient im Erfolg sonnen kann – vielleicht mit einem Dankeschön-Kebab für Sandro, für seine Fleissarbeit im Hintergrund.


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