zusammenfassung
Zusammenfassung
1. Kapitel: Dicke Luft
Im Zürichsee wird die Leiche einer Frau gefunden. Sie ist lediglich mit einem weissen, kimonoartigen Mantel bekleidet. Die Tote hat Schürfwunden an Stirn, Händen und Fussrücken. Sie muss zwischen ein und drei Uhr in der Früh gestorben sein. Der Mantel ist handgenäht, ein Etikett fehlt. Kommissarin Gertrud Gut findet es merkwürdig, dass keine Kleider oder weitere Hinweise auf die Identität der Frau gefunden wurden. Am Abend wird ein Foto der Toten auf Telezüri veröffentlicht. Gertrud und ihre Tochter Mia bekommen Streit, weil Mia möchte, dass ihr Freund Kerim zu ihnen zieht. Für Gertrud kommt das nicht in Frage, da sich der Marokkaner illegal in der Schweiz aufhält.
2. Kapitel: Falsche Fragen
Eine Nachbarin erkennt die Tote auf dem Fahndungsbild und meldet sich bei der Polizei. Die Tote heisst Andrea Aebischer und wohnte am Letzigraben. Gertrud untersucht die Wohnung, findet jedoch weder einen Abschiedsbrief noch persönliche Sachen wie Ausweis, Handy, Agenda. Im Badezimmerschrank liegen ein paar Spritzen.
Gertrud hat ein schlechtes Gewissen und versucht Mia anzurufen, doch die nimmt das Handy nicht ab.
Am Mittag erhält sie den Bericht der Gerichtsmedizin: Andrea Aebischer ist ertrunken, sie stand nicht unter Drogeneinfluss und hatte keine Einstiche am Körper. Sie war im dritten Monat schwanger.
3. Kapitel: Kleine Missgeschicke
Mancini ist aus den Ferien zurück. Für ihn ist der Fall klar. Dies ärgert Gertrud, weil sie sich nicht vorstellen kann, dass sich eine 38-jährige Sozialarbeiterin, die im dritten Monat schwanger war, in den See stürzt. Und dann noch in einem weissen Mantel. Doch weitere Analysen sind teuer und Gertrud hat keine konkreten Verdachtsmomente.
Andrea Aebischer hat in einem Sozialzentrum gearbeitet. Gemäss ihrem Chef und den Mitarbeitern war sie sehr engagiert. Über eine Bedrohungssituation ist nichts bekannt. Der Sozialzentrumsleiter muss plötzlich dringend an eine Sitzung. Gertrud sieht, wie er vor dem Haus von einem Mann zusammengeschlagen wird.
Gertrud schaut sich an Andrea Aebischers Arbeitsplatz um und möchte einen Blick in den Computer werfen. Doch das Passwort der Verstorbenen ist unauffindbar. Gertrud wird auf den nächsten Tag vertröstet.
Als Gertrud am Abend nach Hause kommt ist alles leer und dunkel. Sie beginnt, sich Sorgen um Mia zu machen.
Am nächste Morgen die Überraschung: Andrea Aebischers Account wurde gelöscht. Gertrud ärgert sich über die Stadtverwaltung, aber schliesslich ist das nichts Neues. Zum Glück sind die Klientendossiers auf einem zentralen Server abgespeichert.
4. Kapitel: Vererbte Armut
Van der Meer gibt zu, dass Andrea Aebischer mit der Kündigung gedroht hat. Er spielt den Vorfall aber herunter. Gertrud spricht ihn auf die Schlägerei vor dem Sozialzentrum an. Auch hier weicht van der Meer aus. Das sei ein Klient gewesen, der Hausverbot habe.
Gertrud geht die Klientendossiers von Andrea Aebischer durch. Zwei fallen ihr besonders auf. Das eine, weil fast nichts drinsteht. Beim anderen handelt es sich um diese allein erziehende Mutter, die eine Ausbildung machen wollte.
Am Abend kommt Mia nach Hause und packt ihre Sachen. Sie möchte ausziehen und sich mit Kerim zusammen eine Wohnung suchen. Dafür ist sie bereit, ihr Studium abzubrechen.
Mancini hat, anstatt herauszufinden, woher der kimonoartige Mantel stammt, Kimonos aus der ganzen Stadt zusammengesammelt und damit Gertruds Büro dekoriert. Doch alle sind industriell gefertigt und nicht handgenäht wie der Mantel, den die Tote trug.
Gertrud braucht frische Luft und geht zu Fuss den Limmatquai hinauf zur Abteilung Datenforensik.
5. Kapitel: Erste Ergebnisse?
Die Datenforensik untersucht Andreas Computer. Die Daten wurden mit einer speziellen Methode unwiderruflich gelöscht. D. h. jemand hat mit Absicht am Computer manipuliert.
Gertrud ist überzeugt, dass van der Meer für die Löschung der Daten verantwortlich ist und überlegt, wie sie ihm eine Falle stellen könnte. Sie fühlt sich unter Druck, da sie bis jetzt noch nichts wirklich Relevantes herausgefunden hat. Sie beschliesst, ihn am frühen Morgen Zuhause zu überraschen.
Sie fährt frühmorgens nach Albisrieden. Die van der Meers wohnen in einem schönen Haus mit Blick über die Stadt. Doch van der Meer ist bereits bei der Arbeit. Seine Frau, der das Haus gehört, ist sehr freundlich.
Gertrud trifft ihren (Ex-)Freund und Chef Gian Bisaz im Bernerhof. Er ermahnt sie, sich nicht zu fest auf van der Meer einzuschiessen. Gertrud hat Angst, der Fall würde ihr entzogen.
Sie dehnt ihre Ermittlungen aus und besucht die allein erziehende Mutter in der Grünau, wegen der sich Andrea mit ihrem Chef gestritten hat. Mitten im Gespräch erhält sie einen Anruf. Ein Toter wurde im Sozialzentrum Aussersihl entdeckt.
6. Kapitel: Neuer Verdacht
Van der Meer liegt tot in seinem Büro. Er wurde mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen. Die Sekretärin hat eine Person mit Turnschuhen und einem blauen Kapuzenpullover aus van der Meers Büro schleichen sehen. Mancini, dem das viele Blut relativ nahe gegangen ist, entdeckt das Tatwerkzeug im Papierkorb: eine Frauenplastik.
Mancini darf Gertrud zu Frau van der Meer begleiten. Diese nimmt den Tod ihres Gatten gelassen. Sie gibt jedoch zu, dass ihr Mann verschiedentlich mit anderen Frauen zusammen war.
Gertrud und Mancini essen am Albisriederplatz Kebap. Für Mancini steht die Mörderin von van der Meer fest: seine Frau. Gertrud versteht zwar deren Gefühle nur zu gut, doch sie hat ihre Zweifel. Am Kimono werden Rückstände von Badesubstanzen gefunden.
Gertrud wird Zuhause von ihrer Tochter erwartet. Diese hat ein blaues Auge.
7. Kapitel: Technische Wunder
Mia hat ihr blaues Auge nicht von Kerim wie Gertrud vermutet, sondern vom Box-Training. Gertrud findet auf ihrem Schreibtisch im Büro eine Notiz des Datenforensikers vom Vortag. Er hat Andrea Aebischers E-Mails der letzten 30 Tage auf dem Server gefunden. Aus denen geht hervor, dass Andrea ein Verhältnis mit van der Meer hatte.
Sie bekommt von Mancini eine Seife geschenkt. Er hat noch nichts über die Herkunft der Seifenrückstände herausgefunden. Gertrud möchte einen DNA-Vergleich zwischen van der Meer und dem Embryo.
Lisa van der Meer wird verhört. Als Gertrud sie damit konfrontiert, dass Andrea Aebischwer von ihrem Mann schwanger war, bricht sie zusammen.
Gertrud wird Zuhause von Mia und Kerim erwartet. Sie haben Couscous gekocht. Gertrud entschuldigt sich bei Kerim.
8. Kapitel: Späte Einsicht
Gertrud möchte den Fall abgeben. Er geht ihr zu nahe. Sie befürchtet, sich mit Frau van der Meer zu solidarisieren. Gian findet, sie solle ein paar Tage Pause machen, sie sei überarbeitet.
Gertrud fährt nach Paris. Auf dem Weg zum Bahnhof wird Kerim von zwei Polizisten kontrolliert. Gertrud setzt sich für ihn ein. Als der Zug bereits angefahren ist, rennt Mancini auf den Perron. Er möchte ihr etwas mitteilen. Sie versteht ihn aber nicht.
Gertrud schreibt Mia eine Karte aus Paris.
Nach ihren Kurzferien besucht Gertrud Frau van der Meer im Burghölzli. Sie bestätigt nochmals, dass sie nicht gewusst hatte, dass Andrea Aebischer von ihrem Mann schwanger war. Sie erinnert sich an eine Frau, die am Tag der Ermordung bei ihr war und sie gefragt hat, ob sie wisse, dass ihr Mann ein Verhältnis hatte.
Der Bruder von Andrea Aebischer taucht auf. Er sitzt wegen eines Drogendeliktes in Untersuchungshaft. Er kann nicht glauben, dass Andrea schwanger war, weil sie nicht auf Männer stand und mit einer Frau zusammen war.
9. Kapitel: Starke Frauen
Gertrud fühlt sich bereits wieder erschöpft. Mancini möchte sie zu Marion Tobler begleiten, doch Gertrud möchte alleine hingehen. Er hat einen Seifenfabrikanten ausfindig gemacht, der eine Seife herstellt, welche die auf dem Kimono gefundenen Öle beinhalten.
Gertrud fährt in den Juchhof, wo Marion Tobler einen Schrebergarten hat.
Diese ist anfänglich sehr nett und offeriert Gertrud einen Holundersirup. Gertrud findet heraus, dass sie die Frau war, die Frau van der Meer aufgesucht hat.
Marion Tobler behauptet, dass sie Frau van der Meer auf die Schwangerschaft angesprochen hat. Demnach hätte diese ein Tatmotiv und den Zusammenbruch beim Verhör nur gespielt. Gertrud kann sich gleichzeitig vorstellen, dass Marion Christiaan van der Meer für Andreas Tod verantwortlich macht und ihn deshalb umgebracht hat.
Gertrud fühlt sich von den beiden Frauen veräppelt.
Zuhause findet sie Mia, aufgelöst.
10. Kapitel: Erste Verhaftung
Der Grund für Mias Zusammenbruch: Kerim wurde verhaftet. Sie möchte, dass sich Gertrud für ihn beim Polizeipräsidenten einsetzt. Gertrud beruft sich auf die Gesetze.
Gertrud spricht mit Gian. Wegen Kerim und dass sie diesen Hennenkampf satt hat. Er kennt sie gar nicht von dieser Seite. Bis anhin waren die Frauen für sie immer nur Opfer. Sie wird von Mancini angerufen. Er hat etwas herausgefunden.
Mancini hat die Sekretärin im Sozialzentrum besucht. Sie hat die Szene im Hof beobachtet. Es war eine Frau, die van der Meer eine geboxt hat und sie hat grosse Ähnlichkeit mit Marion Tobler.
Marion Tobler wird am 1. Mai auf dem Helvetiaplatz verhaftet.
Sie gibt zu, dass sie van der Meer eins geboxt hat. Mehr nicht. Sie erzählt von einer Frau mit Sprechproblemen wegen der sich Andrea Sorgen gemacht hat.
11. Kapitel: Leere Worte
Gertrud erwacht mitten in der Nacht. Sie hat schlecht geträumt. Von Frau van der Meer und Marion Tobler. Sie sperren ihre Münder auf, doch man hört nichts. Gertrud muss an die Frau mit den Sprechproblemen denken, die Marion Tobler erwähnt hat. Sie erinnert sich an das leere Dossier. War das eine neue Spur?
Gertrud ist unterwegs zu Marita Klein. In van der Meers Büro kommt das Löschprogramm zum Vorschein. Er war es also, der die Daten gelöscht hat. Aber wieso hätte er das tun sollen, wenn seine Frau bereits über seine Eskapaden Bescheid gewusst hat? Frau van der Meer hat also gelogen. Gertrud geht macht rechtsum kehrt und geht zu Frau van der Meer.
Als sie vor deren Haustüre steht, weiss sie selber nicht mehr, was sie eigentlich da macht. Sie bezweifelt ihre Schlüsse. Sie bekommt einen Anruf von Mancini. Man hat die Kapuzenjacke gefunden. Frau van der Meer muss eine Speichelprobe abgeben.
Gertrud geht nochmals zu Marita Klein. Diese erzählt ihr von der Botox-Testreihe. Wie sie das Inserat gesehen hat, in dem Probandinnen gesucht wurden. Und dass sie Geld brauchte. Dass Andrea sie auf die Lähmungserscheinungen angesprochen hat. Dass sie eine Geheimhaltungserklärung hatte unterschreiben müssen. Bei Nichteinhaltung wäre eine grosse Busse auf sie zugekommen. Sie hat darauf Andrea gebeten, die Gesprächsnotizen zu löschen.
1. Kapitel: Dicke Luft
Im Zürichsee wird die Leiche einer Frau gefunden. Sie ist lediglich mit einem weissen, kimonoartigen Mantel bekleidet. Die Tote hat Schürfwunden an Stirn, Händen und Fussrücken. Sie muss zwischen ein und drei Uhr in der Früh gestorben sein. Der Mantel ist handgenäht, ein Etikett fehlt. Kommissarin Gertrud Gut findet es merkwürdig, dass keine Kleider oder weitere Hinweise auf die Identität der Frau gefunden wurden. Am Abend wird ein Foto der Toten auf Telezüri veröffentlicht. Gertrud und ihre Tochter Mia bekommen Streit, weil Mia möchte, dass ihr Freund Kerim zu ihnen zieht. Für Gertrud kommt das nicht in Frage, da sich der Marokkaner illegal in der Schweiz aufhält.
2. Kapitel: Falsche Fragen
Eine Nachbarin erkennt die Tote auf dem Fahndungsbild und meldet sich bei der Polizei. Die Tote heisst Andrea Aebischer und wohnte am Letzigraben. Gertrud untersucht die Wohnung, findet jedoch weder einen Abschiedsbrief noch persönliche Sachen wie Ausweis, Handy, Agenda. Im Badezimmerschrank liegen ein paar Spritzen.
Gertrud hat ein schlechtes Gewissen und versucht Mia anzurufen, doch die nimmt das Handy nicht ab.
Am Mittag erhält sie den Bericht der Gerichtsmedizin: Andrea Aebischer ist ertrunken, sie stand nicht unter Drogeneinfluss und hatte keine Einstiche am Körper. Sie war im dritten Monat schwanger.
3. Kapitel: Kleine Missgeschicke
Mancini ist aus den Ferien zurück. Für ihn ist der Fall klar. Dies ärgert Gertrud, weil sie sich nicht vorstellen kann, dass sich eine 38-jährige Sozialarbeiterin, die im dritten Monat schwanger war, in den See stürzt. Und dann noch in einem weissen Mantel. Doch weitere Analysen sind teuer und Gertrud hat keine konkreten Verdachtsmomente.
Andrea Aebischer hat in einem Sozialzentrum gearbeitet. Gemäss ihrem Chef und den Mitarbeitern war sie sehr engagiert. Über eine Bedrohungssituation ist nichts bekannt. Der Sozialzentrumsleiter muss plötzlich dringend an eine Sitzung. Gertrud sieht, wie er vor dem Haus von einem Mann zusammengeschlagen wird.
Gertrud schaut sich an Andrea Aebischers Arbeitsplatz um und möchte einen Blick in den Computer werfen. Doch das Passwort der Verstorbenen ist unauffindbar. Gertrud wird auf den nächsten Tag vertröstet.
Als Gertrud am Abend nach Hause kommt ist alles leer und dunkel. Sie beginnt, sich Sorgen um Mia zu machen.
Am nächste Morgen die Überraschung: Andrea Aebischers Account wurde gelöscht. Gertrud ärgert sich über die Stadtverwaltung, aber schliesslich ist das nichts Neues. Zum Glück sind die Klientendossiers auf einem zentralen Server abgespeichert.
4. Kapitel: Vererbte Armut
Van der Meer gibt zu, dass Andrea Aebischer mit der Kündigung gedroht hat. Er spielt den Vorfall aber herunter. Gertrud spricht ihn auf die Schlägerei vor dem Sozialzentrum an. Auch hier weicht van der Meer aus. Das sei ein Klient gewesen, der Hausverbot habe.
Gertrud geht die Klientendossiers von Andrea Aebischer durch. Zwei fallen ihr besonders auf. Das eine, weil fast nichts drinsteht. Beim anderen handelt es sich um diese allein erziehende Mutter, die eine Ausbildung machen wollte.
Am Abend kommt Mia nach Hause und packt ihre Sachen. Sie möchte ausziehen und sich mit Kerim zusammen eine Wohnung suchen. Dafür ist sie bereit, ihr Studium abzubrechen.
Mancini hat, anstatt herauszufinden, woher der kimonoartige Mantel stammt, Kimonos aus der ganzen Stadt zusammengesammelt und damit Gertruds Büro dekoriert. Doch alle sind industriell gefertigt und nicht handgenäht wie der Mantel, den die Tote trug.
Gertrud braucht frische Luft und geht zu Fuss den Limmatquai hinauf zur Abteilung Datenforensik.
5. Kapitel: Erste Ergebnisse?
Die Datenforensik untersucht Andreas Computer. Die Daten wurden mit einer speziellen Methode unwiderruflich gelöscht. D. h. jemand hat mit Absicht am Computer manipuliert.
Gertrud ist überzeugt, dass van der Meer für die Löschung der Daten verantwortlich ist und überlegt, wie sie ihm eine Falle stellen könnte. Sie fühlt sich unter Druck, da sie bis jetzt noch nichts wirklich Relevantes herausgefunden hat. Sie beschliesst, ihn am frühen Morgen Zuhause zu überraschen.
Sie fährt frühmorgens nach Albisrieden. Die van der Meers wohnen in einem schönen Haus mit Blick über die Stadt. Doch van der Meer ist bereits bei der Arbeit. Seine Frau, der das Haus gehört, ist sehr freundlich.
Gertrud trifft ihren (Ex-)Freund und Chef Gian Bisaz im Bernerhof. Er ermahnt sie, sich nicht zu fest auf van der Meer einzuschiessen. Gertrud hat Angst, der Fall würde ihr entzogen.
Sie dehnt ihre Ermittlungen aus und besucht die allein erziehende Mutter in der Grünau, wegen der sich Andrea mit ihrem Chef gestritten hat. Mitten im Gespräch erhält sie einen Anruf. Ein Toter wurde im Sozialzentrum Aussersihl entdeckt.
6. Kapitel: Neuer Verdacht
Van der Meer liegt tot in seinem Büro. Er wurde mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen. Die Sekretärin hat eine Person mit Turnschuhen und einem blauen Kapuzenpullover aus van der Meers Büro schleichen sehen. Mancini, dem das viele Blut relativ nahe gegangen ist, entdeckt das Tatwerkzeug im Papierkorb: eine Frauenplastik.
Mancini darf Gertrud zu Frau van der Meer begleiten. Diese nimmt den Tod ihres Gatten gelassen. Sie gibt jedoch zu, dass ihr Mann verschiedentlich mit anderen Frauen zusammen war.
Gertrud und Mancini essen am Albisriederplatz Kebap. Für Mancini steht die Mörderin von van der Meer fest: seine Frau. Gertrud versteht zwar deren Gefühle nur zu gut, doch sie hat ihre Zweifel. Am Kimono werden Rückstände von Badesubstanzen gefunden.
Gertrud wird Zuhause von ihrer Tochter erwartet. Diese hat ein blaues Auge.
7. Kapitel: Technische Wunder
Mia hat ihr blaues Auge nicht von Kerim wie Gertrud vermutet, sondern vom Box-Training. Gertrud findet auf ihrem Schreibtisch im Büro eine Notiz des Datenforensikers vom Vortag. Er hat Andrea Aebischers E-Mails der letzten 30 Tage auf dem Server gefunden. Aus denen geht hervor, dass Andrea ein Verhältnis mit van der Meer hatte.
Sie bekommt von Mancini eine Seife geschenkt. Er hat noch nichts über die Herkunft der Seifenrückstände herausgefunden. Gertrud möchte einen DNA-Vergleich zwischen van der Meer und dem Embryo.
Lisa van der Meer wird verhört. Als Gertrud sie damit konfrontiert, dass Andrea Aebischwer von ihrem Mann schwanger war, bricht sie zusammen.
Gertrud wird Zuhause von Mia und Kerim erwartet. Sie haben Couscous gekocht. Gertrud entschuldigt sich bei Kerim.
8. Kapitel: Späte Einsicht
Gertrud möchte den Fall abgeben. Er geht ihr zu nahe. Sie befürchtet, sich mit Frau van der Meer zu solidarisieren. Gian findet, sie solle ein paar Tage Pause machen, sie sei überarbeitet.
Gertrud fährt nach Paris. Auf dem Weg zum Bahnhof wird Kerim von zwei Polizisten kontrolliert. Gertrud setzt sich für ihn ein. Als der Zug bereits angefahren ist, rennt Mancini auf den Perron. Er möchte ihr etwas mitteilen. Sie versteht ihn aber nicht.
Gertrud schreibt Mia eine Karte aus Paris.
Nach ihren Kurzferien besucht Gertrud Frau van der Meer im Burghölzli. Sie bestätigt nochmals, dass sie nicht gewusst hatte, dass Andrea Aebischer von ihrem Mann schwanger war. Sie erinnert sich an eine Frau, die am Tag der Ermordung bei ihr war und sie gefragt hat, ob sie wisse, dass ihr Mann ein Verhältnis hatte.
Der Bruder von Andrea Aebischer taucht auf. Er sitzt wegen eines Drogendeliktes in Untersuchungshaft. Er kann nicht glauben, dass Andrea schwanger war, weil sie nicht auf Männer stand und mit einer Frau zusammen war.
9. Kapitel: Starke Frauen
Gertrud fühlt sich bereits wieder erschöpft. Mancini möchte sie zu Marion Tobler begleiten, doch Gertrud möchte alleine hingehen. Er hat einen Seifenfabrikanten ausfindig gemacht, der eine Seife herstellt, welche die auf dem Kimono gefundenen Öle beinhalten.
Gertrud fährt in den Juchhof, wo Marion Tobler einen Schrebergarten hat.
Diese ist anfänglich sehr nett und offeriert Gertrud einen Holundersirup. Gertrud findet heraus, dass sie die Frau war, die Frau van der Meer aufgesucht hat.
Marion Tobler behauptet, dass sie Frau van der Meer auf die Schwangerschaft angesprochen hat. Demnach hätte diese ein Tatmotiv und den Zusammenbruch beim Verhör nur gespielt. Gertrud kann sich gleichzeitig vorstellen, dass Marion Christiaan van der Meer für Andreas Tod verantwortlich macht und ihn deshalb umgebracht hat.
Gertrud fühlt sich von den beiden Frauen veräppelt.
Zuhause findet sie Mia, aufgelöst.
10. Kapitel: Erste Verhaftung
Der Grund für Mias Zusammenbruch: Kerim wurde verhaftet. Sie möchte, dass sich Gertrud für ihn beim Polizeipräsidenten einsetzt. Gertrud beruft sich auf die Gesetze.
Gertrud spricht mit Gian. Wegen Kerim und dass sie diesen Hennenkampf satt hat. Er kennt sie gar nicht von dieser Seite. Bis anhin waren die Frauen für sie immer nur Opfer. Sie wird von Mancini angerufen. Er hat etwas herausgefunden.
Mancini hat die Sekretärin im Sozialzentrum besucht. Sie hat die Szene im Hof beobachtet. Es war eine Frau, die van der Meer eine geboxt hat und sie hat grosse Ähnlichkeit mit Marion Tobler.
Marion Tobler wird am 1. Mai auf dem Helvetiaplatz verhaftet.
Sie gibt zu, dass sie van der Meer eins geboxt hat. Mehr nicht. Sie erzählt von einer Frau mit Sprechproblemen wegen der sich Andrea Sorgen gemacht hat.
11. Kapitel: Leere Worte
Gertrud erwacht mitten in der Nacht. Sie hat schlecht geträumt. Von Frau van der Meer und Marion Tobler. Sie sperren ihre Münder auf, doch man hört nichts. Gertrud muss an die Frau mit den Sprechproblemen denken, die Marion Tobler erwähnt hat. Sie erinnert sich an das leere Dossier. War das eine neue Spur?
Gertrud ist unterwegs zu Marita Klein. In van der Meers Büro kommt das Löschprogramm zum Vorschein. Er war es also, der die Daten gelöscht hat. Aber wieso hätte er das tun sollen, wenn seine Frau bereits über seine Eskapaden Bescheid gewusst hat? Frau van der Meer hat also gelogen. Gertrud geht macht rechtsum kehrt und geht zu Frau van der Meer.
Als sie vor deren Haustüre steht, weiss sie selber nicht mehr, was sie eigentlich da macht. Sie bezweifelt ihre Schlüsse. Sie bekommt einen Anruf von Mancini. Man hat die Kapuzenjacke gefunden. Frau van der Meer muss eine Speichelprobe abgeben.
Gertrud geht nochmals zu Marita Klein. Diese erzählt ihr von der Botox-Testreihe. Wie sie das Inserat gesehen hat, in dem Probandinnen gesucht wurden. Und dass sie Geld brauchte. Dass Andrea sie auf die Lähmungserscheinungen angesprochen hat. Dass sie eine Geheimhaltungserklärung hatte unterschreiben müssen. Bei Nichteinhaltung wäre eine grosse Busse auf sie zugekommen. Sie hat darauf Andrea gebeten, die Gesprächsnotizen zu löschen.

